Frischer Wind in der «Schönau»

Seit April heisst der Wirt in der Urnäscher «Schönau» Florian Lieberherr. Er ist der Sohn der langjährigen Gastgeberin Margrit Menet. Das traditionsreiche Restaurant befindet sich seit 90 Jahren in Familienbesitz.

Karin Erni
Drucken
Teilen
Drei Generationen der Gastgeberfamilie im neu gestalteten Garten. (Bild: ker)

Drei Generationen der Gastgeberfamilie im neu gestalteten Garten. (Bild: ker)

URNÄSCH. Florian Lieberherr ist in der «Schönau» aufgewachsen. Durch die Kindheit im vielseitigen Restaurationsbetrieb mit eigenem Lädeli war eine Laufbahn im Gastgewerbe praktisch vorprogrammiert. Seine Kochlehre absolvierte er im «Bären» Speicherschwendi.

Traditionelle Küche

Lieberherr will seine Gäste in Urnäsch mit Fleischspezialitäten wie Cordon bleu verwöhnen. Im Herbst werden in der «Schönau» traditionelle Wildgerichte aufgetischt. Auch die hiesige Metzgete hat viele Liebhaber. Er legt grossen Wert auf naturfreundliche Produzenten aus der Umgebung. Das Restaurant verfügt über ein vielseitiges Raumangebot. Im angebauten Gaden, der mit Festinventar bestückt ist, können grössere Gesellschaften bewirtet werden. Das Gartenrestaurant wurde neu eingerichtet und bietet mit der Spielecke für die Kinder einen angenehmen Aufenthalt.

Dank und Abschied

Margrit Menet verlässt die «Schönau» mit Freude und etwas Wehmut. «40 Jahre habe ich hier Gäste bedient und viele gesellige Stunden mit ihnen erlebt.» Doch nun freue sie sich auch auf den neuen Lebensabschnitt. Sie war zuletzt gesundheitlich etwas angeschlagen und will sich erst einmal richtig auskurieren. «Später möchte ich gerne etwas im Garten mit Pflanzen machen.» Sie möchte sich an dieser Stelle bei ihren lieben und treuen Gästen ganz herzlich bedanken, sagt Menet. «Am meisten freut mich, dass der Betrieb in der Familie bleiben kann.»

Aktuelle Nachrichten