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Frieda Altherr ist die älteste Vorderländerin

Heute feiert Frieda Altherr im Alterswohnheim Walzenhausen ihren 103. Geburtstag. Gemeindepräsident Michael Litscher hat bereits seine Glückwünsche überbracht.
Isabelle Kürsteiner

Noch nie zuvor konnte im Alterswohnheim Walzenhausen ein solch hoher Ehrentag gefeiert werden. Frieda Altherr ist die zweite über Hundertjährige, die derzeit im Almendsberg lebt. Auch Beth Weishaupt kann 100 Lenze und einige Monate zählen.

Der erste Gratulant bei Frieda Altherr war Gemeindepräsident Michael Litscher, ein paar Tage vor dem Freudenfest, weil er anschliessend in die Ferien verreiste. Frieda Altherr staunte nicht schlecht, was der Gemeindepräsident so alles über sie wusste. Er überreichte ihr ein Schoggiherz, einen Blumenstrauss und stiess auf den grossen Geburtstag mit ihr an. «Da isch e guets Möschtli», freute sich die 103-Jährige und erzählte aus ihrem Leben. In Wald mit fünf Geschwistern aufgewachsen, musste sie im Bauernbetrieb schon früh mithelfen. Der Vater hatte als Sticker und Weber gearbeitet. «Zu gehorchen sei Trumpf gewesen», erklärte die Jubilarin dem Gast. Dies habe auch bei ihren sechs Kindern gegolten. Zusammen mit ihrem Mann und der grossen Familie lebte Frieda Altherr lange Zeit in Zelg-Wolfhalden. Dort bewirtschaftete sie einen grossen Garten. Gemüse hätte sie immer sehr gerne gekocht, gegessen und auch genossen. Sie habe jeweils viele verschiedene Gemüsesorten aus Setzlingen gezogen. «Eben alles, was gut ist», sagt sie lächelnd und fügt hinzu, dass es wohl kein Gemüse gegeben hätte, das sie nicht gekannt habe. Die grosse Familie, das Haus, der Garten – das habe sie nicht als Arbeit angeschaut, sondern als Freude. Hier im Almendsberg geniesse sie nun die schöne Natur. Ihr Blick aus dem Fenster geht auf einen Bauernhof und dessen Wiese sowie an den Waldrand, wo dann und wann Rehe zu sehen sind. «Die Natur ist wunderschön zu beobachten», ist das Geburtstagskind überzeugt. Dann geniesst sie nochmals einen Schluck vom «Möschtli» und sieht den Gemeindepräsidenten mit wachen Augen an. Sie verabschiedet ihren ersten Gratulanten mit den Worten: «Solche einen netten Besuch habe ich nicht alle Tage.» Noch einmal betrachtet sie den Blumenstrauss und schwärmt von den Sonnenblumen und vom feinen Schoggiherz.

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