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Freude und Vorsicht mit Kerzen

In der Winterzeit haben Kerzen und Rechauds Hochbetrieb. Jährlich werden in der Schweiz 900 Brände mit Kerzen gemeldet. René Perret, Vizekommandant der Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig gibt Tips im Umgang mit Kerzen und Rechauds.
Christiana Sutter
Brennende Kerzen sollen nie unbeaufsichtigt sein. (Bild: Christiana Sutter)

Brennende Kerzen sollen nie unbeaufsichtigt sein. (Bild: Christiana Sutter)

REGION. Kerzen in der Weihnachtszeit verbreiten eine romantische Atmosphäre. Doch im Umgang mit ihnen ist Vorsicht geboten. Das sagt Rolf Meier, Mediensprecher von der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB. «Letztes Jahr wurden in der Schweiz ungefähr 20 000 Brände gemeldet. Kerzen verursachten davon 900 Brände.»

Ein Kübel Wasser für den Notfall

Bestätigen kann das auch René Perret, Vizekommandant der Feuerwehr Wattwil–Lichtensteig. Seit dem letzten Christbaumbrand in Wattwil sei es zwar schon eine Weile her. «Wenn sich ein Christbaum entzündet, brennt er sofort wie eine Fackel.»

Kerzenlicht wird oft mit Emotionen, Wärme und Gemütlichkeit verbunden. Es bestehe jedoch immer ein Risiko. Brennende Kerzen sollen nicht unbeaufsichtigt sein (siehe Kasten). Um die Feuergefahr zu verringern, empfiehlt René Perret die Adventskränze und die Christbäume feucht zu halten. «Die Bäume sollten nicht zu früh gekauft werden und sie sollen in einen Sockel mit Wasser gestellt werden.» René Perret rät, die Christbäume in der Stube nicht mit Kerzen sondern mit elektrischen Lichtern zu schmücken. «Privat halte ich es auch so.» Wer Wachskerzen bevorzugt, soll einen Kübel Wasser in der Stube für Notfälle bereit stellen.

Im Allgemeinen seien solche Brände jedoch rückläufig, sagt Rolf Meier. «Der Rückgang ist auf die gute Prävention durch Schulungen und Informationen zurückzuführen.»

Informationen sind wichtig

Die BFB arbeitet in der Prävention eng mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU zusammen. Diese gibt eine Broschüre zum Thema Feuer und Hitze heraus. Nebst Tips im Umgang mit Kerzen und Rechauds sind darin auch Informationen über Brände im Umgang mit Haushaltgeräten zu lesen.

Dass Informationen in Verbindung mit Bränden für die Bevölkerung wichtig sind, bestätigt auch René Perret. Vor einigen Jahren hat die Feuerwehr Wattwil–Lichtensteig zusammen mit anderen Institutionen einen Sicherheitstag durchgeführt. Auf Anfrage führen sie auch private Weiterbildungen für Gruppen durch.

Winterzeit ist Fonduezeit

In den Wohnungen sind es im weiteren nicht nur Kerzen, die Brände auslösen können. Die Winterzeit ist auch Fonduezeit. Damit ein Fondue bis zum Schluss in bester Erinnerung bleibt, empfiehlt René Perret von der Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig, Rechauds nicht unbeaufsichtigt zu lassen und sie auf eine stabile Unterlage zu stellen.

www.bfu.ch www.bfb-cipi.ch

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