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Freude über Millionengeschenk

Nachgefragt

Heiden kommt in den Genuss einer Erbschaft in Höhe von einer Million Franken. Mit dem Geld wird ein Fonds angehäuft. Gemeindepräsident Gallus Pfister erläutert, wer die Erblasserin ist und wie oft die Gemeinde solche Geschenke erhält.

Weiss die Gemeinde jeweils im Voraus, dass sie als Erbin eingesetzt wurde?

Wir erfahren davon, wenn das Testament eröffnet wird. Das Wohlwollen der Erblasserin zu Gunsten von Heiden ist erfreulich. Für dieses Geschenk sind wir natürlich dankbar.

Wer war Ida Wagner-Rüesch?

Sie war Zahnarztfrau und ihr Leben lang auf Reisen. Sie war geistig sehr rege und auch kulturell äusserst interessiert. Als spannende Person mit einem ausgeprägt sozialen Gewissen hat sie bis zu ihrem Ende am Geschehen teilgenommen. Sie hatte keine Nachkommen, daher vermachte sie wohl den Grossteil ihres Vermögens der Gemeinde, in welcher sie ihren Lebensabend verbracht hat.

Erhält Heiden des öfteren solche Erbschaften?

Seit ich 2015 das Amt angetreten habe, kam es zwei Mal vor. Häuftiger wird wohl das Alters- und Pflegeheim als Erbin bedacht, wo jemand die letzten Jahre verbringt.

Wofür wird das Geld nun verwendet?

Der Fond wurde gemäss den Wünschen der Erblasserin erstellt. Gesuche einreichen können Privatpersonen, Vereine und Institutionen, die ein Vorhaben umsetzten wollen. Diese müssen beispielsweise zum Wohl der Jugend, älterer Menschen oder sozial benachteiligter Personen sein. Auch Kulturprojekte werden unterstützt. Über die Vergabe entscheidet die neu eingesetzte Kommission. Deren Mitglieder wurden ebenfalls durch Ida Wagner-Rüesch festgelegt.

Heiden verfügt über mehrere Fonds. Wäre es aus administrativen Gründen nicht einfacher, diese zusammenzulegen?

Wir überlegen tatsächlich, eine Stiftung einzurichten. Das hätte Vorteile. Sie wäre unabhängiger als ein Fonds. Alimentiert werden könnte eine solche Stiftung von der Gemeinde und Privatpersonen, welche der Allgemeinheit etwas zurückgeben wollen. (cal)

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