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Freilufttheater Trogen: Noch gibt es unbesetzte Rollen

Im Sommer wird das Theater «Das glückselige Leben» in Trogen aufgeführt. Nicht auf einer Bühne, sondern mitten im Dorf. Auf einem Rundgang begleitet das Publikum die fünf Hauptfiguren auf ihrer Suche nach dem Glück. Noch sucht das Produktionsteam nach Verstärkung.
Claudio Weder
Initiantin Karin Bucher, Regisseur Hans-Christian Hasselmann und Regisseurin Katrin Sauter. (Bild: PD)

Initiantin Karin Bucher, Regisseur Hans-Christian Hasselmann und Regisseurin Katrin Sauter. (Bild: PD)

Unter der künstlerischen Leitung von Karin Bucher, Katrin Sauter und Hans-Christian Hasselmann wird das eigens für Trogen geschriebene Stück «Das glückselige Leben» kommenden Sommer uraufgeführt. Soviel vorweg: Die spartenübergreifende Inszenierung aus Schauspiel, Musik, Chor und poetischen Installationen ist kein gewöhnliches Theater. Es ist ein Freilufttheater, das als Dorfrundgang konzipiert ist.

Eingeteilt in verschiedene Gruppen starten die Besucherinnen und Besucher in vier Restaurants und einem Bus, bevor sich alle zum Schluss auf dem Landsgemeindeplatz zusammenfinden. Während des Rundgangs trifft das Publikum auf die fünf Hauptfiguren und begleitet diese auf ihrer Suche nach einem gelingenden Leben und dem fortwährenden Scheitern daran. «Unser Ziel ist es, den Wandel des Begriffs ‹Glück› erfahrbar zu machen», sagt Co-Regisseur Hans-Christian Hasselmann. «Hierfür lassen wir unterschiedliche Lebenskonzepte, verkörpert durch die jeweiligen Figuren, aufeinanderprallen. Historische Vorstellungen von Glückseligkeit – ein Begriff, der heute nicht mehr existiert – treffen auf moderne, insbesondere auch durch die Medienwelt geprägte und vermittelte Konzeptionen von Glück.»

Reale Geschichten sollen miteinfliessen

Es wird ein «spezielles Theatererlebnis» werden, sagt Katrin Sauter. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Bevölkerung in sämtlichen Bereichen an der Produktion mitwirken kann: «Dieses Miteinander ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts», sagt das Mitglied der künstlerischen Leitung. So wirken neben den fünf Profischauspielern, darunter auch die Trognerin Suramira Vos, auch rund 25 Laiendarsteller mit.

«Für letztere ist es eine besondere Herausforderung, da sie nicht dieselben Schauspielerfahrungen mitbringen wie die Profis; es können aber letztlich beide voneinander profitieren», sagt Katrin Sauter. Die Proben mit den Laienschauspielern beginnen Ende November – noch könnte das Team aber Verstärkung brauchen, wie Katrin Sauter sagt. Es gibt noch Rollen zu besetzen – auch solche, die als musizierende Figuren auftreten.

«Es ist uns wichtig, auch reale Geschichten ins Theaterstück einfliessen zu lassen», sagt Karin Bucher, Initiantin des Theaterstücks. Deshalb hat sich der Trägerverein dazu entschlossen, diverse Projekte ins Leben zu rufen. Im Dezember startet zum Beispiel das Projekt «Geschichtenfänger-Netz» von Mark Riklin. Es handelt sich dabei um eine durchmischte Gruppe von Menschen, die in ihrem Umfeld Glücksgeschichten sammelt und notiert. Ziel ist es, diese Geschichten ins Theaterstück einfliessen zu lassen.

Ebenso soll ab Januar das Powerup-Radio der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi dabei sein. Mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit Schulklassen eine Radiosendung zum Thema Glück zu realisieren. Im Rahmen dieses Projekts werden Erwachsene von Schülern zum Thema Glück befragt. Auch diese Statements sollen für das Stück verwendet werden.

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