Freileitungen werden liquidiert

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Freileitungsmasten sind veraltet und werden abgebaut. (Bild: PD)

Freileitungsmasten sind veraltet und werden abgebaut. (Bild: PD)

Mosnang Auf dem Gebiet rund um die Hinterbitzi hat die Dorfkorporation Mosnang mehrere Freileitungsmasten «gefällt». Wie im Mitteilungsblatt der Gemeinde Mosnang steht, verlegt sie zurzeit das zweitletzte Teilstück von Mittelspannungsleitungen in den Boden.

Freileitung stammt aus den Sechzigerjahren

Seit vielen Jahren werden die Freileitungen kontinuierlich abgebaut und die Kabel im Boden verlegt. In der Hofwis führte die Dorfkorporation kürzlich solche Abbauarbeiten im Rahmen des Projektes «Verlegung der Trafostation Hofwis mit Verkabelung der Ringleitung» durch. Die Freileitung in der Hofwis wurde in den Sechzigerjahren gebaut, und etliche Holzmasten hätten in der nächsten Zeit ersetzt werden müssen. Der eigentliche Auslöser für das Projekt war aber die geplante Öffnung des Dorfbaches.

Den Abbau führte die Dorfkorporation in Zusammenarbeit mit der RWT AG und unter Beizug des örtlichen Gewerbes durch. Der Eisenmast und die Holzstangen werden entsorgt und teilweise der Wiederverwertung zugeführt.

Erdverlegungen sind teurer, aber sicherer

Freileitungen mit Mittelspannung gibt es damit im Dorfkorporationsgebiet nur noch im Teilstück Hofwis–Hinterbitzi. Der Abbruch dieses Teils ist aber laut Auskunft der Dorfkorporation in der nächsten Zeit nicht geplant. Viele Haushaltungen werden über Freileitungen mit Niederspannung von 400 Volt versorgt, vor allem abgelegene Höfe.

Der Abbau erstreckt sich über viele Jahre, da die Erdverlegungen aus Kostengründen im Zusammenhang mit Neubauten von Kanalisationen oder Wasserversorgungen erfolgen. Die Erstellungskosten für erdverlegte Leitungen sind ungefähr dreimal höher als jene für Freileitungen.

Für eine Verkabelung sprechen jedoch viele Gründe. So steigert sie die Versorgungssicherheit und reduziert den künftigen Unterhalt. (gem)