Frauenzentralen AR und SG vertiefen Zusammenarbeit

AUSSERRHODEN. «Von Frauen für Frauen…»: Unter diesem Motto steht die vertiefte Zusammenarbeit, zu welcher sich die Frauenzentralen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen per Anfang 2016 entschlossen haben.

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AUSSERRHODEN. «Von Frauen für Frauen…»: Unter diesem Motto steht die vertiefte Zusammenarbeit, zu welcher sich die Frauenzentralen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen per Anfang 2016 entschlossen haben.

Verschieden organisiert

189 Jahre (102 Jahre in St. Gallen, 87 Jahre in Appenzell Ausserrhoden) ist in Zahlen ausgedrückt der reiche Erfahrungsschatz, den die beiden Organisationen mitbringen und sich so für die Anliegen der Frauen stark machen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heisst. Organisatorisch und inhaltlich sind die beiden Zentralen unterschiedlich aufgestellt. Bei den Appenzellerinnen sind es die Vorstandsfrauen, welche das Jahresprogramm lancieren, Anlässe durchführen und den grossen Teil der operativen Arbeit umsetzen. Unterstützung erhalten sie über die Geschäftsstelle, welche in einem Kleinstpensum administrative Aufgaben übernimmt. Das Jahresprogramm ist mit einem reichhaltigen und thematisch breit gefächerten Angebot gespickt. Asylwesen, Elternbildung, bedingungsloses Grundeinkommen oder Lohngespräche sind nur einige Stichworte des aktuellen Programmes.

Bei den St. Gallerinnen ist die Organisation grösser, ja hat mittlerweile schon eine ordentliche KMU-Grösse erreicht. Mit sechs Beratungsstellen und einer Geschäftsstelle sind 25 Frauen bei der Frauenzentrale St. Gallen angestellt, ausserdem darf man auf die aktive Unterstützung der acht Vorstandsfrauen zählen. Inhaltlich gibt es Themenschwerpunkte, die durch Projekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So sind beispielsweise dieses Jahr das 20jährige Bestehen des Gleichstellungsgesetzes oder kantonale und kommunale Wahlen Themen, welche aufbereitet werden.

Mehrwert für beide

Die vertiefte Zusammenarbeit der beiden Frauenzentralen soll laut Mitteilung zu einem Mehrwert für beide Organisationen führen. Bereits im laufenden Jahresprogramm weisen sie gegenseitig auf Veranstaltungen hin und ermöglichen ihren Mitgliedern, von den Konditionen zu profitieren. Die jeweils leicht verschobenen Themenschwerpunkte optimieren die organisatorischen Aufwendungen und erweitern die Angebotspalette.

Intensiver Austausch

Die Verantwortlichen beider Frauenzentralen freuen sich auf diese neue Zusammenarbeit, welche mit regelmässigen Treffen und einem intensiven Austausch bekräftigt wird. Sie sind überzeugt, damit den Anliegen der Chancengleichheit zwischen Frau und Mann weiter Gehör zu verschaffen und ihren insgesamt rund 1200 Einzel-, Kollektiv- und Gönnermitgliedern einen Mehrwert zu bieten. (pd)