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FRAUENFUSSBALL: Stehende Bälle entscheidend

Neckertal-Bütschwil unterliegt Appenzell mit 1:4 und verpasst dadurch das Endspiel des Ostschweizer Cups.
Beat Lanzendorfer
Das Tor von Nadja Beerli, zweite von links, genügte nicht, um Appenzell aus dem Cup zu eliminieren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das Tor von Nadja Beerli, zweite von links, genügte nicht, um Appenzell aus dem Cup zu eliminieren. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Trainer Dino De Luca fragte sich nach zwanzig Minuten, weshalb seine Frauen nicht die gleiche Leistung abrufen können, als unter der Woche während der Trainings. Seine Mannschaft fand nicht so recht ins Spiel und kam häufig den berühmten Schritt zu spät.

Kurze Zeit später konnte er trotzdem jubeln. Nadja Beerli kam links an den Ball und lupfte diesen aus spitzem Winkel herrlich über die gegnerische Torhüterin hinweg, das 1:0 war Tatsache. Der Jubel blieb den meisten Einheimischen aber im Hals stecken. Kaum zwei Zeigerumdrehungen später stand es 1:1. Ein schwerer Abwehrfehler in der Bütschwiler Defensive nutzte die Stürmerin eiskalt aus.

Harter Strafstoss bringt die Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel lancierten die Einheimischen einige vielversprechende Angriffe, brachten vor dem Tor aber nichts Zählbares zustande. Knapp zwanzig Minuten nach Wiederbeginn ereignete sich jene Szene, welche das Pendel Richtung Appenzeller Seite ausschlagen liess. Der Unparteiische sah ein Foul im Bütschwiler Strafraum und entschied auf Penalty. Ein harter, aber vertretbarer Entscheid. Die Schützin liess Bürge keine Chance und traf zum 1:2. Als weitere fünf Minuten später ein herrlich getretener Freistoss den Weg ins Tor fand, schwanden die letzten Hoffnungen der Einheimischen, die Partie noch kehren zu können. Das Gegenteil war der Fall. Appenzell schoss in der Endphase sogar noch das 1:4. Ein Weitschuss an Freund und Feind vorbei fand via Innenpfosten den Weg ins Tor.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung

Durch diese 1:4-Niederlage hat es Neckertal-Bütschwil verpasst, innert vier Jahren zum dritten Mal nach 2015 und 2016 in das Endspiel des Ostschweizer Cupfinals einzuziehen. Bei den ersten beiden Anläufen durften die Toggenburgerinnen den Pokal jeweils auch in die Höhe stemmen. Sieger Appenzell behält sich hingegen die Möglichkeit offen, den Titel des Vorjahres erfolgreich zu verteidigen.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer

@ toggenburgmedien.ch

Hinweis

Matchtelegramm

Ostschweizer Cup – Halbfinale – FC Neckertal-Bütschwil – FC Appenzell 1:4 (1:1) – Breite – 150 Zuschauer – SR Breu – Tore: 28. Beerli 1:0, 30. 1:1, 64. 1:2, 69. 1:3, 83. 1:4.

FC Neckertal-Bütschwil: Bürge, M. Brändle, N. Salzmann, Gübeli (64. Baumli), Heeb, A. Salzmann, D. Brändle, Thalmann, Rüegg, Beerli, A. Brändle.

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