Fragen zur Gerbe-Turnhalle

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Planungen Im Anschluss an die Abstimmungsvorlagen stellte Gemeinderätin Susann Metzger das angestrebte Vorprojekt für einen Ersatzneubau der Sporthalle Gerbe vor. Nach dem Nein zum Projektierungskredit im November 2015 unternimmt Heiden einen neuen Anlauf. «Eine Dreifachturnhalle ist eine Investition in die Zukunft», betonte Metzger. Es gebe heute Kapazitätsengpässe für Sportvereine. Auch aufgrund steigender Schülerzahlen brauche es eine neue Turnhalle, sagte Metzger. Die Sanierung der bestehenden Gerbe- und Asylturnhallen würde zusammen rund fünf Millionen Franken kosten. Als Sparmassnahme wird das Raumprogramm der geplanten Dreifachturnhalle um 20 Prozent reduziert. Als nächstes erarbeitet das Unternehmen Aschwanden Schürer Architekten AG ein Vorprojekt. Dazu werden die Machbarkeit überprüft, die Nutzerbedürfnisse geklärt und die Investitionskosten ermittelt. Nachher erfolgen die Abstimmung über den Baukredit und die Auswahl des Planers.

Die Notwendigkeit, die Turnhalle Gerbe durch eine Dreifachturnhalle zu ersetzen, war am Mittwochabend unbestritten. Es gab jedoch kritische Stimmen zur gewählten Vorgehensweise des Gemeinderates. Seiner Meinung nach brauche es jetzt ein Auswahlverfahren, sagte der Architekt Alex Buob. Nur so könnten verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Ähnlich argumentierte der frühere Vizegemeindepräsident Max Frischknecht. Sonst müssten die Stimmberechtigen über den Baukredit befinden, ohne zu wissen, wer die Turnhalle baue.

Der frühere Gemeindepräsident Norbert Näf bezeichnete hingegen das Vorgehen als kostengünstigen, einfachen und appenzellerischen Weg für eine neue Turnhalle. (cal)

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