Forrer macht weiter

Schwinger Nöldi Forrer denkt nicht an den Rücktritt. Seine Probleme im Knie haben sich nicht verbessert.

Urs Huwyler
Drucken
Teilen
Die Zuschauer werden auch 2014 einen offensiv kämpfenden Nöldi Forrer erleben. (Bild: Urs Huwyler)

Die Zuschauer werden auch 2014 einen offensiv kämpfenden Nöldi Forrer erleben. (Bild: Urs Huwyler)

SCHWINGEN. Entwarnung an der Nordostschweizer Schwingerfront: Nöldi Forrer (Stein) denkt noch lange nicht an Rücktritt. «Ich bin schon mehrmals darauf angesprochen worden, obwohl ich nie gesagt habe, nach Burgdorf sei Schluss», kontert der fünffache Saisonsieger und 119fache Kranzgewinner die Frage zu seiner sportlichen Zukunft.

Ein Ziel bleibt der Rekord: Hans-Peter Pellet führt die Hitliste der Schwinger mit den meisten Kränzen (136) an. «Dann schwinge ich noch drei Jahre weiter und knacke die Bestmarke», fügt er mit einem Schmunzeln an. Momentan nimmt er hinter Pellet, dem Thurgauer Markus Thomi (132) und dem verstorbenen Karl Meli (124) Rang vier ein. Die Planung wird der am 7. November 35 Jahre alt werdende Käsermeister nicht mehr auf die eidgenössischen Anlässe ausrichten. Ob 2014 das Kilchberg-Schwinget stattfindet, interessiert ihn wenig und es ist kein Grund, die Sägemehl-Szene künftig nicht mehr sportlich und verbal aufzumischen. «Ich werde Fest um Fest nehmen und schauen wie es läuft. Solange ich Freude am Schwingen habe, bleibe ich dabei.»

Anstehen dürfte in den nächsten Tagen eine Knie-Untersuchung. Die Ferien in Schottland haben die Probleme auch nicht behoben. Danach soll sich zeigen, ob eventuell doch noch eine Operation nötig wird. «Ich lasse es auf mich zukommen», lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. «Arbeiten kann ich ja.» Und bei den Schwingern herrscht Winterpause.

Aktuelle Nachrichten