Formtest auf der Schwägalp

SCHWINGEN. Am 17. August steigen auf der Schwägalp die Bösen in die Hosen. Schwinger aus der Nordostschweiz, der Innerschweiz sowie der Nordwestschweiz treffen aufeinander.

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Ein kräftiges Tier für den bösesten Bösen: Stier Zinal ist der Siegerpreis am diesjährigen Schwägalp-Schwinget. (Bild: pd)

Ein kräftiges Tier für den bösesten Bösen: Stier Zinal ist der Siegerpreis am diesjährigen Schwägalp-Schwinget. (Bild: pd)

Wie bereits in der vergangenen Saison bietet sich den Athleten auf der Schwägalp die Chance eines letzten Formtests vor dem Saisonhöhepunkt. Während es im vergangenen Jahr am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf um den Königstitel ging, kommt es heuer am Kilchberger Schwinget zu einem weiteren eidgenössischen Anlass. Drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt lassen sich auf der Schwägalp die letzten Expertenmeinungen bilden: 60 einheimische Nordostschweizer treffen auf 25 Innerschweizer und fünf Nordwestschweizer. Im Teilnehmerfeld figurieren auch zehn Appenzeller Schwinger.

Sieger kehren zurück

Die heimischen Nordostschweizer werden von Schwingerkönig Nöldi Forrer, Daniel Bösch sowie Michael Bless angeführt. Doch auch die Gäste werden versuchen, sich das begehrte Schwägalp-Eichenlaub zu sichern: Die Innerschweizer reisen mit Spitzenschwingern wie Christian Schuler, Benji von Ah, Andreas Ulrich sowie den Gebrüdern Laimbacher an. Mit Adi Laimbacher und Christian Schuler kehren zwei ehemalige Schwägalp-Sieger zurück. Aus der Nordwestschweiz haben mit Christoph Bieri, Mario Thürig und Bruno Gisler weitere drei Eidgenossen ihre Teilnahme bestätigt. Ein Blick auf die Schwingerliste verrät weitere interessante Grössen aus dem Schwingsport.

Stier Zinal für den Sieger

Auf die besten Schwinger warten Lebendpreise. Der Schwägalp-Sieger wird am Sonntagabend Stier Zinal in Empfang nehmen dürfen. Weiter gibt es das Rind Falk, das auf dem gleichen Hof wie Stier Zinal in Urnäsch zu Hause ist, zu gewinnen. Dass Stier und Rind vom gleichen Hof stammen, ist erstmalig in der Geschichte des Schwägalp-Schwingets. Der ursprünglich vorgesehene Siegerstier Mondo aus dem toggenburgischen Nassen musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgetauscht werden. Auch der Drittplazierte wird in diesem Jahr ein Rind überreicht bekommen: «Yaris» heisst es und stammt aus einem Zuchtbetrieb in Necker. Der Schwinger auf dem vierten Rang darf das Fohlen Heli aus dem Gestüt von Kappensand in Diepoldsau entgegennehmen. (pd)

www.schwaegalp-schwinget.ch

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