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Forchini in Lauerposition

Mit vier Siegen an regionalen Wettkämpfen und den Rängen 12 und 9 an den Weltcups stieg Ramona Forchini beherzt in die neue Mountainbikesaison. Sie hat grosse Ziele und ist bereit.
Ramona Forchini mit der Startnummer 17 im vergangenen Mai in La Bresse, Frankreich. (Bild: pd)

Ramona Forchini mit der Startnummer 17 im vergangenen Mai in La Bresse, Frankreich. (Bild: pd)

BIKE. Anfang September des Vorjahres ging für Ramona Forchini in Andorra ihr grosser Traum in Erfüllung. Die Wattwilerin wurde Weltmeisterin der Olympischen Disziplin Cross-Country (XCO) U23. Auch für die diesjährige Rennsaison hat sich die Mountainbikerin viel vorgenommen. Für sie gibt es derzeit nur ein sportliches Ziel, und das ist der zweite Weltmeistertitel im Cross-Country. «Genau das ist der Traum als Rennfahrerin – zu gewinnen. Ich weiss, was ich kann, ich muss nur locker bleiben», resümiert Forchini. Dass sie über ein herausragendes Leistungsvermögen verfügt, hat sie oft und eindrucksvoll bewiesen. «Mein Ziel ist hoch, aber ich will auch dieses Jahr wieder gewinnen, und ich weiss, wie viel Hingabe das verlangt.»

In Kombination mit Lohnarbeit

Nach dem Sieg vergangenes Wochenende am EKZ-Cup in Gossau will die Spitzenfahrerin des Strüby-BiXS-Teams die Zeit bis zur Weltmeisterschaft für das optimale Training nutzen. Nebst ihrer Teilzeitarbeit am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg in Wattwil strampelt sie ihr Training ab, um im weltweiten Spitzenfeld bestehen zu können. «Ich trainiere trotz meinen hoher Ziele in Kombination mit der Arbeit. Dort kann ich mich mit anderen Leuten unterhalten und die sportlichen Ambitionen auch mal beiseite legen. Das tut mir gut.» Eine Gratwanderung zwischen Leistung und Erholung sei es aber trotzdem.

Training auf dem Säntis

Spitzensport stellt hohe Ansprüche an die Athleten. Wer vorne dabei sein will, muss sich mit Leib und Seele engagieren und einen Grossteil der Zeitressourcen dem Spitzensport widmen. «Mittlerweile sehe ich den Sport ebenfalls als Beruf an. Ich habe Freude daran und kann meine Leidenschaft ausleben, obwohl diese sehr zeitintensiv ist. Aber der Radsport gibt mir viel zurück», so Ramona Forchini. Ihren letzten Schliff holte sie im Höhentrainingslager auf dem Säntis. Der Hausberg passt förmlich zu ihren Gegebenheiten. Etwas Besseres zu finden, sei praktisch unmöglich. «Ich kann die Methode <Live high – train low> anwenden und ebenfalls mit der Arbeit kombinieren. Es ist für mich ideal. Auf dem Säntis fühle ich mich wohl.» Bis zur Weltmeisterschaft, welche vom 29. Juni bis 3. Juli stattfindet, stehen noch wenige Rennen an. Der nächste Wettkampf findet am Wochenende statt. Die Bikerin fährt am Bundesligarennen im deutschen Heubach mit. (pd)

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