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Förderkonzept muss überarbeitet werden

Wattwil Wie Schulratspräsident Norbert Stieger ausführte, sind seit Beginn des aktuellen Schuljahres gut 40 Kinder im Schulalter neu nach Wattwil gezogen. Deren Integration sei in vielen Fällen nicht einfach oder sogar schwierig gewesen. Mehrere Kinder mussten, wie bereits vor ihrem Zuzug nach Wattwil, einer Sonderschule zugewiesen werden. Andere seien an ihrem Herkunftsort aufgrund der vorhandenen Auffälligkeiten gar nicht beschult worden. Einzelne Kinder im Bereich des Schuleinstieges könnten derzeit nur dank zusätzlichen Klassenhilfen und einer Eins-zu-eins-Betreuung in den Regelklassen unterrichtet und gefördert werden. Auch der Anteil der Kinder mit sprachlichen Problemen hat zugenommen. Gleichzeitig wird sich die Platzzahl an den Sonderschulen im Toggenburg verkleinern. Dazu kommt, dass überdurchschnittlich viele Jugendliche des Kantons St. Gallen, die in eine Pflegefamilie platziert werden müssen, eine Familie im Gebiet der Schulgemeinde Wattwil-Krinau gefunden haben. «Die Situationen der vergangenen Monate haben die Aufwendungen für die Arbeit der Schulpsychologie ebenso ansteigen lassen, wie davon auszugehen ist, dass sich die bereits hohe Sonderschulbedürftigkeit weiter erhöhen wird», sagte Norbert Stieger. Die kantonale Schulaufsicht attestiert der Schulgemeinde eine besondere Stärke im Bereich der Schülerförderung. Den Herausforderungen, die die neuen Entwicklungen mit sich bringen, möchte die Schulgemeinde mit neuen Instrumenten begegnen. Wie Norbert Stieger ausführte, soll das Förderkonzept der Schulgemeinde Wattwil-Krinau dazu die Grundlage schaffen. Die Integration der Logopädie in die Schule ist ein erster Schritt dazu. Auch durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Familienzentrum soll im Vorschulbereich die Integration fremdsprachiger Kinder bereits früh erfolgen. (sas)

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