Flüchtlingsberatung: Heiden und Teufen im Boot

AUSSERRHODEN. Mit dem Inkrafttreten des Sozialhilfegesetzes ist die Vereinbarung vom 20. Dezember 2000 über die gemeinsame Führung der Ausserrhoder Gemeinden einer Beratungsstelle für Flüchtlinge abgelaufen.

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Ausserrhoden. Mit dem Inkrafttreten des Sozialhilfegesetzes ist die Vereinbarung vom 20. Dezember 2000 über die gemeinsame Führung der Ausserrhoder Gemeinden einer Beratungsstelle für Flüchtlinge abgelaufen.

Komplexe Angelegenheit

Die Aufsichtskommission der Beratungsstelle schlug mit Blick auf eine neue Vereinbarung vor, der Beratungsstelle zusätzliche Aufgaben im Integrationsbereich zu übertragen. Danebst sollten aufgrund der bisherigen Betriebserfahrungen weitere Bedürfnisse in die neue Vereinbarung einfliessen. Dies erwies sich jedoch als komplexe Angelegenheit. Eine neue Vereinbarung liegt daher noch nicht vor. Die Aufsichtskommission hat den Gemeinden nun vorgeschlagen, die Beratungsstelle auf der Grundlage der bisherigen Vereinbarung weiterzuführen. Einzig der Kostenteiler zwischen den Gemeinden soll (analog der seit 2008 geltenden Regelung im Asylwesen) neu von der Massgabe der Steuerkraft zur Massgabe der durchschnittlichen Einwohnerzahl der einzelnen Gemeinden wechseln. Ausserdem sind Bestimmungen zur Auflösung der Vereinbarung notwendig, weil die neue Vereinbarung unbefristet sein soll.

Heiden und Teufen dabei

Als letzte Gemeinden haben nun Heiden und Teufen beschlossen, die Vereinbarung über die Weiterführung des Vertrags vom 20. Dezember 2000 betreffend die gemeinsame Führung einer Beratungsstelle für anerkannte Flüchtlinge zu unterzeichnen. (gk)

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