FLÜCHTLINGE: Bund schliesst temporäre Asylunterkunft in Herisau

Der Bund hat seine Asylunterkunft in Herisau nach acht Monaten wie geplant geschlossen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hatte in der Unterkunft seit Mitte April jeweils bis zu 100 Personen untergebracht.

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Die Mehrheit der Personen in der Asylunekrunft Herisau befand sich in einem Dublin-Verfahren und wartete auf die Überweisung in einen anderen Dublin-Staat. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Die Mehrheit der Personen in der Asylunekrunft Herisau befand sich in einem Dublin-Verfahren und wartete auf die Überweisung in einen anderen Dublin-Staat. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Die Mehrheit dieser Personen befand sich in einem Dublin-Verfahren und wartete auf die Überweisung in einen anderen Dublin-Staat. Die insgesamt 456 Aslysuchenden wohnten im Durchschnitt 37 Tage lang in Herisau, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Montag mitteilte.

Der Zivilschutz und professionelle Betreuungsfirmen führten die Unterkunft in der geschützten Operationsstelle/Sanitätshilfestelle «weitgehend problemlos», wie es heisst. Die Asylsuchenden konnten an gemeinnützigen Beschäftigungsprogrammen, zum Beispiel Forstarbeiten oder Bachräumungen, teilnehmen.
Auch Freiwillige aus der Gemeinde Herisau halfen bei der Betreuung mit. So konnten die Asylsuchenden an Freizeitangeboten teilnehmen, und sie erhielten Spenden von Kleidern und Spielsachen. (sda)