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Ein Buch zeigt den Weg in unbekannte Schluchten

Wie kann man im Appenzellerland der Sommerhitze entgehen? Eine Wanderung durch ein kühles Bachtobel ist für Abenteuerlustige sicher eine gute Idee.
Karin Erni
Das Schluchtenbuch stellt wilde und wenig erforschte Gebiete der Ostschweiz vor. (Bild: PD)

Das Schluchtenbuch stellt wilde und wenig erforschte Gebiete der Ostschweiz vor. (Bild: PD)

Nach dem Freizeit- und dem Tourenbuch ist nun das Schluchtenbuch in der Reihe der Ostschweizer Outdoorführer erschienen. Autor Urs Brosy schreibt im Vorwort, ihm sei die Idee 2004 bei der Recherche für sein erstes Buch gekommen. Auf dem Weg durch das Hundwilertobel habe er den Weg nicht mehr gefunden und sei einfach durch den Bach weiter gelaufen. Das habe ihm so viel Spass gemacht, dass er diesem Thema nun ein eigenes Buch gewidmet hat. Das Ostschweizer Schluchtenbuch will Abenteuerlustigen die Grundlage bieten, wilde und wenig erforschte Schluchten und Tobel, auf eigene Faust erkunden zu können.

Das Buch enthält 34 Touren, die detailliert beschrieben und mit Bildern üppig illustriert sind. Ein gutes Dutzend der Vorschläge befindet sich im Appenzellerland. In der Einleitung wird ausführlich auf Planung, Vorgehen, Ausrüstung, Wetter und Risiken eingegangen. Eine Checkliste hilft beim Vorbereiten und Packen. Eine genaue Skizze zeigt jeweils alle wichtigen Stellen und Hindernisse. Besonderheiten wie Badewannen, Schwimm- und Grillstellen sind ebenfalls aufgeführt und auf einen Blick ersichtlich. Bei allen Touren sind Zu- und Ausstiegsorte, Schwierigkeitsangaben und Zeitbedarf angegeben. Unter den erwähnten Schluchten sind alte Bekannte wie das Ofenloch, aber auch weniger berühmte Wasserläufe wie der Mühlebach bei Hundwil oder das Chlustobel bei Brülisau zu finden.

Sicherheit wird gross geschrieben

«Auf diesen weglosen Wasserwegen erwartet einen hinter jeder Kurve eine neue Situation, ein spannendes Hindernis, ein überraschendes Abenteuer», schreibt der Autor. Die Touren sind meist einfach zu gehen und erfordern keine besonderen Hilfsmittel. Für einige wird die Mitnahme eines Seils empfohlen. Fast alle Touren eignen sich auch für Familien mit Kindern, wobei bei einigen Schluchten «passable» Schwimmfähigkeiten vorausgesetzt werden.

In einem Kapitel wird von der Begehung einiger weiterer Tobel und Schluchten explizit abgeraten. Sei es, weil es sich nicht lohnt, oder weil deren Begehung zu gefährlich wäre. Wer bei seinem Schluchtenausflug auf Nummer sicher gehen will, wählt eines der 19 Wandertobel, die im Buch ebenfalls ausgeführt sind. Schöne Beispiele aus der Region sind das Wissbachtobel oder das Chastenloch.

Der Autor hat die im Buch aufgeführten Ostschweizer Schluchten allesamt selber erkundet. Wie dem Klappentext zu entnehmen ist, besteht allerdings für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben keine Gewähr, und jegliche Haftung werde ausgeschlossen. Auf eigentliche Canyoning-Routen hat Urs Brosy bewusst verzichtet.

Hinweis Das Ostschweizer Schluchtenbuch ist im Buchhandel oder beim Autor erhältlich:

www.os-schluchtenbuch.ch

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