Fliessender Übergang in der Praxis

Die Genossenschafter der Ärztlichen Gemeinschaftspraxis trafen sich vor kurzem zur Hauptversammlung. Die Ärztin Annett Blatter wird Andreas Rohners Nachfolgerin. Sie wohnt seit zehn Jahren im Toggenburg und hat unter anderem Erfahrungen als Assistenzärztin im Spital Wattwil gesammelt.

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EBNAT-KAPPEL. Präsident Emil Aerne begrüsste die Gäste kürzlich zur Hauptversammlung der Genossenschaft Ärztliche Gemeinschaftspraxis. Er freute sich, dass 35 Stimmberechtigte anwesend waren.

Kleinen Gewinn erwirtschaftet

Zu Beginn gedachten die Anwesenden des verstorbenen Hermann Widmer, der als Hauswart mit viel Liebe für die schönen Blumen rund um die Praxis gesorgt hatte. Der Präsident sprach im Jahresbericht von einem «ruhigen» Jahr, die Jahresrechnung wies nach Abzug aller Abschreibungen und Rückstellungen wieder einen kleinen Jahresgewinn aus. Die gesetzten Jahresziele der Genossenschaft für 2014 konnten erreicht werden, denn der Vorstand konnte einen neuen Revisor und eine Nachfolgerin für Doktor Andreas Rohner gewinnen. Daniel Britt wurde von der Versammlung einstimmig zum Revisor gewählt.

Annett Blatter folgt im Januar

Als Höhepunkt der Hauptversammlung wurde die Nachfolgerin von Andreas Rohner vorgestellt: Ärztin Annett Blatter wohnt seit zehn Jahren im Toggenburg, wirkte als Assistenzärztin in Wattwil, Solothurn und Herisau und arbeitete als Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin drei Jahre in Wil. Sie ist verheiratet mit Stefan Blatter aus Wattwil und hat einen 18 Monate alten Sohn. Im Moment arbeitet sie im Swica-Zentrum in Wattwil und freut sich, ab Januar 2016 in der Praxis von Andreas Rohner einzusteigen.

Eigenständigkeit erhalten

Der Übergang wird fliessend sein, je nach Veränderung der familiären Situation wird das Pensum von Annett Blatter erhöht, und Andreas Rohner wird sich langsam aus der Praxis zurückziehen. Die Genossenschaft schätzt sich glücklich, dass es gelungen ist, eine Nachfolgerin für die Praxis von Andreas Rohner in der Gemeinschaftspraxis zu finden und hofft, dass die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt trotz Eigenständigkeit der einzelnen Ärzte und Therapeuten erhalten bleibt. (pd)

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