Fischkonsum in Zahlen

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Trotz bedeutender Fangerträge der Berufs- und Freizeitfischerei stammen rund 94 Prozent der in der Schweiz konsumierten Fische aus dem Ausland. Seit 1988 haben die schweizerischen Fischimporte laufend zugenommen, von 40000 Tonnen pro Jahr auf 57000 Tonnen im Jahr 2013. Das geht aus der Fischereistatistik des Bundesamtes für Umwelt hervor. Der Pro-Kopf-Konsum hat sich ebenfalls stetig erhöht, wenn auch weniger markant, da gleichzeitig die Bevölkerung in der Schweiz gewachsen ist. 2013 betrug er (ohne Meeresfrüchte) etwa 7,5 Kilo pro Person. In Ozeanien betrug der jährliche Pro-Kopf-Konsum inklusive Meeresfrüchte rund 24,6 Kilo, in Nordamerika 24,1 und in Europa 22 Kilo. Im weltweiten Durchschnitt (inklusive Schweiz) werden etwa 19 Kilo Fisch und Meeresfrüchte pro Person und Jahr konsumiert. 2012 deckte die inländische Fischproduktion rund 6 Prozent des Gesamtbedarfs, davon 40 Prozent des Konsums von Süsswasserfisch (ohne Lachs). (hs)