Fischchen schwimmen nun im Bach

Während rund fünf Monaten reifte der Forellenlaich, der in der Thur entnommen wurde, in der Fischbrutanlage in Rorschach zu kleinen Fischchen. Diese werden nun in Aufzuchtbäche ausgesetzt, wo sie ein Jahr lang leben.

Sabine Schmid
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Fischereiaufseher Christoph Birrer setzt die jungen Bachforellen im Aufzuchtgewässer aus. (Bild: Sabine Schmid)

Fischereiaufseher Christoph Birrer setzt die jungen Bachforellen im Aufzuchtgewässer aus. (Bild: Sabine Schmid)

Toggenburg. Das Tageswerk der kantonalen Fischereiaufseher beginnt in der Fischbrutanlage in Rorschach. Während sich Fredi Fehr um die Fischeier kümmert, aus denen in den nächsten Wochen Fischchen schlüpfen werden, bereitet Christoph Birrer die Tierchen vor, die an diesem Tag in ein Aufzuchtgewässer gesetzt werden. Mit der künstlichen Erbrütung unterstützen die Fischereiaufseher die Natur: Der Ertrag in der Fischbrutanlage ist um einiges grösser als jener in den Gewässern.

Szenenwechsel: Fredi Fehr und Christoph Birrer bringen die Fischchen in speziellen Transportbehältern zum Aufzuchtbach. Dort werden die kleinen Bachforellen an geeignete Plätze ausgesetzt, neben der Strömung, damit sie nicht gleich abgetrieben werden. Zudem achten die Fischereiaufseher darauf, dass sich die Fische zwischen Steinen und Wurzeln verstecken können. Rund ein Jahr lang bleiben die Fische nun im Aufzuchtgewässer. Dann werden sie abgefischt und in ihren späteren Lebensraum, aus welchem auch ihre Eltern stammen, eingesetzt.

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