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Finanzspritze für Spitalverbund

Spitalfinanzirung Wie Finanzdirektor Köbi Frei gestern an der Präsentation des Voranschlags 2017 ausführte, steigen die gesamten Kosten für die Spitalfinanzierung gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Mio. Franken auf 59,9 Mio. Franken.
Der Ausserrhoder Spitalverbund schreibt Millionenverluste. Nun gibt es einen ausserordentlichen Beitrag vom Kanton. (Bild: PK)

Der Ausserrhoder Spitalverbund schreibt Millionenverluste. Nun gibt es einen ausserordentlichen Beitrag vom Kanton. (Bild: PK)

Spitalfinanzirung Wie Finanzdirektor Köbi Frei gestern an der Präsentation des Voranschlags 2017 ausführte, steigen die gesamten Kosten für die Spitalfinanzierung gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Mio. Franken auf 59,9 Mio. Franken. Die Steigerung der Spitalkosten geht auch auf das eidgenössische Krankenversicherungsgesetz zurück, wonach alle Kantone ab dem kommenden Jahr mindestens 55% der Kosten für die stationären Spitalleistungen in der Grundversicherung übernehmen müssen. In Appenzell Ausserrhoden sind es im laufenden Jahr noch 53%. In diesen Mehrkosten sind auch zusätzliche Beiträge an den Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (Svar) enthalten. Im kommenden Jahr ist ein ausserordentlicher Beitrag an den Svar in der Höhe von 2 Mio. Franken vorgesehen. Für das kommende Jahr erhöht der Kanton ebenfalls seinen Beitrag an die ungedeckten Kosten der ambulanten Psychiatrie des Svar um 0,5 Mio. auf 1,5 Mio. Franken.

Nicht im Voranschlag 2017 enthalten sind die Kosten für den Sozialplan im Zusammenhang mit dem Stellenabbau am Spital Heiden. Gemäss Köbi Frei können die zu erwartenden Kosten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Ausserdem, so der Finanzdirektor, würden diese Aufwendungen im 2016 verbucht.

Ganz kurz waren an der gestrigen Pressekonferenz auch die Investitionen beim Psychiatrischen Zentrum in Herisau ein Thema. Während der Kanton dem Spitalverbund die Spitäler Heiden und Herisau im Baurecht abgegeben hat, ist er weiterhin für die Gebäude des PZA zuständig. Solange die Strategie nicht bekannt ist, will die Regierung keine Investitionen in die dortige Infrastruktur tätigen. Im Voranschlag 2017 wurden deshalb auch keine entsprechenden Mittel eingeplant. (kk/pk)

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