Feuerwehrsold und Versteigerung

Die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann feierte mit der Soldauszahlung am Freitagabend den Abschluss des Übungs- und Einsatzjahres 2014. Die gemütliche Zusammenkunft fand im Hotel Schönenboden statt.

Hansruedi Rohrer
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WILDHAUS. Kommandant Jürg Walt begrüsste fast alle Dienstkameraden der Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann zur Soldauszahlung und hiess auch Gemeindepräsident Rolf Züllig, die ganze Feuerschutzkommission sowie Gäste aus benachbarten Feuerwehren willkommen. Das Feuerwehrjahr beginne ja schon wieder, kaum sei die letzte Übung getan, sagte er und meinte damit, dass im November bereits die Übungspläne für das kommende Jahr gemacht worden seien. Jürg Walt blickte auf die Tätigkeiten im Jahr 2014 zurück. Unvergessen bleibe wohl die zweitägige Feuerwehrreise, auf der unter anderem die Flughafenfeuerwehr Zürich besichtigt wurde, sowie die erstmalige Nachtübung. Diese dauerte bis um 1 Uhr früh.

Sehr guter Übungsbesuch

Gegenüber dem Vorjahr konstatierte der Kommandant einen bedeutend besseren Übungsbesuch. Dabei waren Objekte zu verschiedenen Themenbereichen vorhanden, zum Beispiel ein «Lastwagen-Unfall». Hingegen gab es weniger Ernstfalleinsätze als im Jahr 2013. Zum grössten Teil war die Auslösung von Brandmeldeanlagen ein Thema. Doch waren auch drei Brände und zwei Hochwasser-Alarmierungen zu verzeichnen. Das Feuerwehrkorps verrichtete aber ausgezeichnete Arbeit.

Kommandant Jürg Walt sprach am Soldauszahlungsabend auch Beförderungen aus: Markus Wenk erhielt den Grad als Hauptmann und wurde neuer Vizekommandant; Bruno Forrer und Ernst Forrer sind neu Unteroffiziere. Vier Kameraden haben die Feuerwehrpflicht erfüllt und konnten mit dem besten Dank und mit Präsenten entlassen werden. Es sind Toni Egli (am Soldabend abwesend), Dölf Egli, Christoph Stolz und Ernst Vetsch. Alle vier zusammen leisteten insgesamt 99 Jahre Dienst.

Drei neue im Korps

Mit Bruno Näf, Mirko Renker und Oliver Vetsch traten drei neue Feuerwehrmänner ins Korps ein. Gemeindepräsident Rolf Züllig zeigte sich stolz auf die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann. Hier spüre man die Kameradschaft, und dies sei doch auch eine wichtige Voraussetzung für eine gute Mannschaft. «Die ganze Gemeinde ist stolz auf euch», sagte er und dankte für das Engagement der Feuerwehrleute.

Nach der Soldauszahlung war das Nachtessen im Hotel Schönenboden ein wichtiger Bestandteil des Abends. Anstelle des altbekannten Lottospiels wurden die (vorerst verdeckten) Preise auf spannende Art versteigert. Dabei erhielt denn die einzige Feuerwehrfrau ein nicht ganz billiges Sugus-Bonbon-Päckli.

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