FEUERWEHR: Soorpark birgt viele Gefahren

Am Montagabend führten die Feuerwehren Bütschwil-Ganterschwil und Mosnang eine gemeinsame Einsatzübung beim Soorpark durch. Ein Schwerpunkt war die Rettung von verletzten Personen.

Sabine Schmid
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Einsatzleiter Thomas Brunner (links) erteilt die ersten Anweisungen.

Einsatzleiter Thomas Brunner (links) erteilt die ersten Anweisungen.

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Im zweiten Untergeschoss im Soorpark war ein Brand ausgebrochen. Dort hat die Firma Isofloc ihre Geschäftsräumlichkeiten. Mehrere Personen waren dort am Arbeiten und möglicherweise verletzt. Die Feuerwehr­leute mussten, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, diese Personen suchen und retten. Dabei galt es, gerade bei den verletzten Personen möglichst schonend vorzugehen. So lautete das Szenario der Einsatzübung.

Vor dem Gebäude waren ebenfalls zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Unter dem Kommando des Einsatzleiters Thomas Brunner organisierten sie den Schadenplatz, damit die Rettungsarbeiten speditiv ausgeführt werden konnten. Entsprechend stellten sie die Fahrzeuge auf, legten die Leitungen fürs Löschwasser und platzierten ein Zelt für die Erstversorgung der geretteten Personen. Für diesen Einsatz wurde die Feuerwehr Bütschwil-Ganterschwil durch die Nachbarn aus Mosnang unterstützt. Bei einem Ernstfall wäre das genau gleich wie bei dieser Einsatzübung.

Details können noch verbessert werden

Übungsleiter Marcel Turconi aus Mosnang war beeindruckt von der Arbeit, die die Feuerwehrleute geleistet haben. Die Abläufe würden passen, sagte er nach der Übung. Besonders habe er die Handhabung beim Schlauchdienst beobachtet. Dort gebe es einige Details, die noch verbessert werden können. Lob gab es von Marcel Turconi für die Arbeit des Kaders. Die Offiziere und Unteroffiziere hätten richtig überlegt, was es zu tun gäbe und die geeigneten Werkzeuge und Mittel dafür verwendet. Zudem hätten sie immer den Überblick gehabt.

Stefan Blaser, der Kommandant der Feuerwehr Bütschwil-Ganterschwil, war erfreut über die Arbeit, die seine und die Mosnanger Mannschaft gezeigt haben. «Diese Übung hier im Soorpark war für uns wichtig, denn hier gibt es mehrere Gefahren», sagte er nach dem Einsatz. Aufgrund der Grösse der Liegenschaft und weil dort auch viele Arbeitsplätze angesiedelt sind, brauche man bei einem Brandereignis schnell viele Rettungskräfte. Die Übung am Montagabend habe gut geklappt, sie habe aber einige Punkte gezeigt, wo noch Handlungsbedarf bestehe. Daraus müsse das Kader der Feuerwehr nun die richtigen Schlüsse ziehen, sagte Stefan Blaser.

Nach der Einsatzübung konnten die Feuerwehrleute der beiden Wehren bei einem Umtrunk, offeriert von Soorpark-Chef Hans Helfenstein, die Kameradschaft pflegen.