Feuerstelle auf dem Herisauer Schochenberg durch Brand beschädigt

Vandalen haben das hölzerne Tipi des Grillplatzes Roserwald angezündet. Im Herbst soll die Reparatur erfolgen.

Mea McGhee
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Das hölzerne Tipi der Feuerstelle Roserwald in Herisau. (Bild: PD)

Das hölzerne Tipi der Feuerstelle Roserwald in Herisau. (Bild: PD)

Die dicken Balken des Tipis auf dem Schochenberg sind oben verkohlt. Die ganze Spitze rund um den Rauchabzug der Feuerstelle Roserwald ist beschädigt oder gar abgebrannt. Benno Keel vermutet ein mutwillig entfachtes grosses Feuer als Ursache für den Schaden. Erste Meldungen über die Beschädigung seien im Juli eingegangen, so der Abteilungsleiter Volkswirtschaft der Gemeinde Herisau. Wann genau die Vandalen gewütet haben, wisse man nicht, auch nicht wer verantwortlich ist. Keel bezeichnet das Tipi am Schochenberg als die schönste Feuerstelle Herisaus. 2009 wurde sie durch den Forstbetrieb errichtet. Dank der Überdachung kann hier auch bei schlechtem Wetter gebrätelt werden.

Feuerstelle Roserwald

Neubau oder Ersatzkonstruktion

Der verkohlte Rauchabzug. (Bild: PD)

Der verkohlte Rauchabzug. (Bild: PD)

Die Feuerstelle könne trotz der Beschädigung genutzt werden, so Benno Keel. Der Komfort sei aber nicht mehr derselbe. Um die Sicherheit langfristig zu gewährleisten, sei eine Sanierung nötig. Auf 10000 Franken schätzt er den Aufwand, sollte die Feuerstelle neu gebaut werden müssen. Geprüft werde die Lösung einer Ersatzkonstruktion für die Spitze des Tipis. Hierfür lägen die Kosten bei rund 4000. Die Reparatur soll im Herbst erfolgen.

Immer wieder wüten Vandalen

Neun Feuerstellen werden von der Gemeinde Herisau betreut. Im Sommerhalbjahr wird an sieben dieser Grillplätze wöchentlich Brennholz nachgefüllt. So auch bei der Feuerstelle Roserwald. Immer wieder sind Grillplätze und andere öffentliche Einrichtungen in der Gemeinde von Vandalismus betroffen. Liegen gelassener Abfall bei Feuerstellen, Sprayereien, gestohlenes Brennholz oder Brandschäden an Picknicktischen nennt Keel als Beispiele. «Damit müssen wir leben», sagt er resigniert und appelliert gleichzeitig daran, den Anlagen Sorge zu tragen.