«Feuer fasziniert mich»

Nachgefragt

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Seit 25 Jahren beeindruckt Hannes Irniger unter dem Künstlernamen Hannes vo Wald sein Publikum mit Zaubertricks und Feuereinlagen. Morgen Abend um 20 Uhr tritt der Magier mit seiner Show «30 Jahre Hannes in Wald und 25 Jahre Hannes vo Wald» in der Mehrzweckhalle in Wald auf.

Was hat Sie dazu bewegt, Zauberkünstler zu werden?

Mein Grossvater und mein Vater haben schon für mich gezaubert. Somit bin ich mit Zaubertricks aufgewachsen. Mit meinem Vater bin ich oft wandern gegangen, dabei hat mein Vater immer gesagt, dass eine Tafel Schokolade auf der Bergspitze warte. Oben angekommen lag die Schokolade wie versprochen unter einem Stein. Heute ist mein grösster Ansporn, die Menschen zum Lachen zu bringen.

Wie bringen Sie Feuerelemente in Ihre Zauberstücke?

Schon als Kind habe ich gerne mit Feuer experimentiert. Das hatte manchmal einige Zurechtweisungen zur Folge. Das Feuer fasziniert mich auch heute noch. Doch bei Zaubereinlagen benutze ich es eher sparsam. An der falschen Stelle eingesetzt kann es den Fluss einer Show beeinträchtigen. Trotzdem kommt es noch spontan zum Einsatz, um die Leute zu überraschen. Richtig zur Geltung kommen die Flammen bei meinen Feuershows.

Gab es schon mal Zwischenfälle?

Feuer kann unberechenbar sein, egal wie gut man sich vorbereitet. Deshalb muss man immer vorsichtig sein, denn es kann einen immer überraschen. Vor 17 Jahren ist mir während einer ­Feuerwerkshow der Grenzstein auf der Hundwiler Höhi «zerbröselt». Ausser ein paar Blasen und einigen Frisurveränderungen ist glücklicherweise noch nichts schlimmes passiert.

Was sind Ihre besten und was ihre schlechtesten Erinnerungen an die vergangenen 25 Jahre als Hannes vo Wald?

Kleinigkeiten bleiben einem am längsten im Gedächtnis. Besonders strahlende Kinderaugen sind für mich immer ein Highlight. Ich erinnere mich auch gerne daran, als wir 2002 Hans Rudolf Merz in Bern abholten und in Herisau ehren durften. Eigentlich kann ich mich kaum an schlechte Erfahrungen erinnern. Es ist ein Privileg, für und von diesem Beruf Leben zu dürfen. (mic)