Ferien mit Kindern: Der Kinderarzt rät

Herisau. Sonnenschutz, genügend trinken und eine kleine Reiseapotheke: So lassen sich die Tips des Herisauer Kinderarztes Slavko Mirjanic zusammenfassen, damit (Sommer-)Ferien mit Kindern zum Genuss werden und nicht zum Albtraum.

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Herisau. Sonnenschutz, genügend trinken und eine kleine Reiseapotheke: So lassen sich die Tips des Herisauer Kinderarztes Slavko Mirjanic zusammenfassen, damit (Sommer-)Ferien mit Kindern zum Genuss werden und nicht zum Albtraum. Unter Sonnenschutz versteht der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Textilien (Kleider, Sonnenhut) als auch Sonnencrèmes. «Schutzfaktor 30 reicht», sagt Mirjanic, «höher würde ich nicht empfehlen.

» Wichtig sei, die Kinder abends gut mit Duschmittel zu duschen, um die Sonnencrème abzuwaschen (siehe auch nächste Seite).

Im Minimum ein Liter

Gerade bei der derzeitigen Hitze sei es enorm wichtig, genügend zu trinken. Kinderarzt Mirjanic: «Schon Kinder ab zehn Kilogramm Gewicht (Einjährige) sollten täglich im Minimum einen Liter trinken.» Die Eltern müssten darauf achten, kleineren Kindern genügend Getränke anzubieten, etwa auf Wanderpausen. Gut auf genügende Flüssigkeitszufuhr achten müsse man natürlich auch bei Bébés unter einem Jahr.

Mittel gegen Fieber

Dr. Slavko Mirjanic rät Eltern ferner, stets eine kleine, sinnvoll bestückte Reiseapotheke griffbereit zu haben – «zur Prävention», wie er sagt. In die Apotheke gehören laut dem Facharzt nebst den obligaten Heftpflastern: Merfen oder Bepanthen-Salbe (zur Wunddesinfektion), Fenistil-Gel (gegen Insektenstiche oder Verbrennungen), fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel (z. B.

solche mit dem Wirkstoff Paracetamol), Mittel gegen Erbrechen und Durchfall (rezeptfrei in der Apotheke). Je nach Familie könne und solle die Reiseapotheke weiter ergänzt werden, denn «alle Eltern kennen ihre Kinder und wissen, welche Probleme auftreten können», so der Arzt. (gä)

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