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Ferggerei

Theres Neff ist in einer Ferggerei-Familie in Steinegg aufgewachsen. Ferggerei, das erklärt sie folgendermassen: Eine Vermittlerstelle zwischen Fabrikant und Heimarbeitenden, eben eine Art Zwischenunternehmer, der im gewissen Sinne auch die Heimarbeit vorbereitet.

Theres Neff ist in einer Ferggerei-Familie in Steinegg aufgewachsen. Ferggerei, das erklärt sie folgendermassen: Eine Vermittlerstelle zwischen Fabrikant und Heimarbeitenden, eben eine Art Zwischenunternehmer, der im gewissen Sinne auch die Heimarbeit vorbereitet. Die Wörter Ferggen und Fergger werden vom Mittelhochdeutschen varen (fahren), vertig im Sinn von bereit sein, zum Aufbruch oder zur Arbeit sowie fertigen abgeleitet. «Der körperlich anstrengende Teil der Arbeit der Fergger besteht aus ferggen, dem Herumtragen von Waren auf dem Weg vom Fabrikant zu den Heimarbeitenden.» (siehe Albert Spycher): «Die Fergger», erschienen im Appenzeller Verlag, Herisau (ISBN 3-85882-358-9).

Die Fergger werden auch im Roman «Die Sticker» von Elisabeth Gerter erwähnt. Während Albert Spycher das Thema eher von der neutralen Warte aus betrachtet, stehen bei Elisabeth Gerter die Fergger der Seite der Arbeitgeber näher als jener der Arbeitnehmer. Das Buch «Die Sticker» von Elisabeth Gerter erschien im Unionsverlag, Zürich (ISBN 3-293-00313-3). (eba)

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