Felssturz im Grenzgebiet

APPENZELLERLAND. Von verschiedenen Seiten wird ein Felsabbruch auf Grenzgebiet zwischen dem Innerrhoder Bezirk Schwende und dem Gemeindegebiet von Hundwil bestätigt. Konkret brach die Felsmasse bei einem Felssporn auf dem Chammhaldengrat ab.

Roger Fuchs
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Wanderer Marco Tizzoni aus Waldstatt ist auf den Felsabbruch aufmerksam geworden. (Bild: pd)

Wanderer Marco Tizzoni aus Waldstatt ist auf den Felsabbruch aufmerksam geworden. (Bild: pd)

APPENZELLERLAND. Beim Felsabbruch im Grenzgebiet zwischen Ausserrhoden und Innerrhoden ist niemand zu Schaden gekommen. Das abgebrochene Gestein dürfte in einen Schuttkegel im Gebiet Potersalp gefallen sein, wie dies Hans Fitzi anhand des Fotos bestätigt. Fitzi ist Rettungschef bei der Rettungsstation Schwägalp, die zur Alpinrettung Schweiz gehört.

Grundsätzlich ist man gemäss Fitzi im Alpstein nur sehr selten mit solchen Felsabbrüchen oder Steinschlägen konfrontiert. Beispielsweise erinnert er sich an eine Situation vor rund drei Jahren oberhalb der Tierwis. «Da mussten wir handeln», sagt er. Folglich sei der Weg gesperrt und gefährliches Gestein weggeschafft worden. Nicht immer hat man im Verlauf der Jahre gefährliche Stellen vorzeitig bemerkt.

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