Feiern bis zum Abwinken

Die Geburtsstunde der «No-Limit-Party» geht auf das Jahr 2000 zurück. Was damals begann, erlebte am Wochenende mit der sechsten Auflage einen neuerlichen Höhepunkt. Die Guugewörger scheuten keinen Aufwand, den Fasnachtsbegeisterten eine Party ohne Ende zu bieten.

Beat Lanzendorfer
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Superstimmung am Samstagabend in der vollbesetzten Ifanghalle bei der sechsten Auflage der «No-Limit-Party» der Bazenheider Guugewörger. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Superstimmung am Samstagabend in der vollbesetzten Ifanghalle bei der sechsten Auflage der «No-Limit-Party» der Bazenheider Guugewörger. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

BAZENHEID. Alle drei Jahre lädt die Fasnachtsgruppe Guugewörger zur «No-Limit-Party». Das Motto in diesem Jahr hiess «Nöd eifach öppis». Die Mitglieder und vielen Helfer begannen am Freitag mit dem Aufbau und zauberten bis am Samstagabend eine Dekoration aus dem Hut, die beim Eintritt in die Halle in ungläubiges Staunen versetzte.

Aus der Vergangenheit war man sich schon einiges gewohnt, nun aber setzten die Fasnachtsverrückten noch eine Schippe drauf. Flankiert von Seeräubern, ging es durch einen Gang ins Innere.

In der Mitte die grosse Bühne, perfekt das Bild mit Riesenkrake von Petra Epifani, daneben ein überdimensionaler Leuchtturm. Die dreistöckige Bar liess darauf schliessen, dass hier auch Bauspezialisten Hand anlegten. Laut OK-Präsident Silvan Breitenmoser war ein hoher fünfstelliger Betrag nötig, um den Festbesuchern ein solches Menu anzubieten.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Am Samstag, zu fortgeschrittener Stunde war das Gedränge gewaltig. Rund 1800 Besucher stürzten sich ins Getümmel. Unterhalten wurden sie von einem DJ sowie sieben Guggenmusigen, die aus diversen Regionen anreisten – vier davon nächtigten in der Eichbüelhalle. Die Party ist keineswegs nur für das Jungvolk vorgesehen. So hat es den 16-Jährigen genauso Spass gemacht wie jenen, die schon sieben Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Am Sonntag kamen dann die Kinder auf ihre Kosten. Für das Schminken der Gesichter richtete Familie Winteler sogar einen Stand ein.

Auch musikalisch ging noch einmal die Post ab. Elf Guggen unterhielten und holten nach durchzechter Nacht noch einmal alles aus sich und den Instrumenten heraus.

Kurz nach dem letzten Ton begannen die Abbrucharbeiten. Am Montag beanspruchte die Schule die Halle wieder für den Turnunterricht. Entlöhnt werden die Guugewörger und die 150 Helfer mit einem Helferfest. Dieses findet im Sommer statt, wenn es für Fasnächtler etwas ruhiger ist.

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