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FEIER: Umwelt bewusst leben

Grub, Heiden, Rehetobel, Reute und Walzenhausen erhalten die Urkunden als Energiestadt-Region. Gleichzeitig konnten Energieprojekte besichtigt werden.
Isabelle Kürsteiner
Die Vertreter von Grub, Heiden, Reute, Rehetobel und Walzenhausen nach der Labelverteilung flankiert von Katja Breitenmoser und Regierungsrat Dölf Biasotto (links) sowie Marcel Sturzenegger (rechts). (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Die Vertreter von Grub, Heiden, Reute, Rehetobel und Walzenhausen nach der Labelverteilung flankiert von Katja Breitenmoser und Regierungsrat Dölf Biasotto (links) sowie Marcel Sturzenegger (rechts). (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Isabelle Kürsteiner

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

Werner Rüegg, Präsident Projektgruppe Energiestadt, eröffnete die Labelfeier am Samstag in Rehetobel mit den Worten: «Mir händs gschafft.» Was vor einem Jahr begann, sei nun Wirklichkeit: Umweltbewusst in einer ganzen Region zu leben. Heiden war im Jahre 2011 ausgezeichnet worden. Hinzu kamen die Gemeinden Grub, Rehetobel, Reute und Walzenhausen. Mit «Energiestadt Region Appenzellerland über dem Bodensee» habe sich seine damalige Vision von 2011, als Region aufzutreten, erfüllt. Sein Dank ging an Katja Breitenmoser, Geschäftsleiterin des Vereins Appenzellerland über dem Bodensee, für die Koordination und die Administration. An Regierungsrat Dölf Biasotto waren Schlussworte gerichtet: «Richtung Energiekanton, das wäre eine spannende Herausforderung im Amt!» Markus Sturzen­egger freute sich, dass fünf Gemeinden ihre Verantwortung wahrnähmen und sich auf den Weg gemacht hätten. Das Label fordere Planung, Entscheidung und Umsetzung. Er rief auf, sich mit den rund 300 weiteren zertifizierten Gemeinden auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren. Um in vier Jahren beim Re-Audit die Ziele erreicht zu haben, brauche es alle, die Politiker, das Gewerbe, die Schulgemeinden und die Bevölkerung. Öffentliche Gebäude sollten fortan in energetisch überzeugtem Standard gebaut werden. Dies bedeute zuerst Mehrkosten, danach jedoch einen rentableren Unterhalt. Nach dem Landsgemeindelied, gespielt von Calvin Rüegg auf dem Hackbrett, wünschte Dölf Biasotto Durchhaltewillen und Mut bei der Umsetzung und Überprüfung der Ziele. Die «Energiestadt Region Appenzellerland über dem Bodensee» und der Slogan «umwelt.bewusst.leben.» stehe für nachhaltiges Leben sowie vernünftigen Umgang mit Umwelt und Energie. Insgesamt seien nun zehn Gemeinden zertifiziert, was drei Viertel der Ausserrhoder Bevölkerung umfasse.

Biomasse hat grosses Potenzial

Biasotto sprach aus eigenen Erfahrungen in Urnäsch und der erfolgreichen Umsetzung von Wasserkraft-Energiegewinnung. Er rief auf, alternative Energiegewinnungsarten zu nutzen. Biomasse habe dabei ein grosses Potenzial im Kanton dank guter Landwirtschaft. Gleichzeitig warb er für schnelle und bewegliche, dezentrale Einrichtungen, die sich mit der Region identifizierten. Dafür benötige es Überzeugungsarbeit sowie Investoren. Wichtig sei, sich von Atom- und Kohlekraftwerken zu lösen.

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