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FEIER: Feriendorf schreibt Geschichten

Das Reka-Feriendorf Urnäsch wurde vor zehn Jahren eröffnet. Die Gastgeber Lisbeth und Hanskoni Frischknecht haben seit der Eröffnung im März 2008 viel erlebt. Heute Freitag findet die Jubiläums-GV statt.
Mea Mc Ghee
Lisbeth und Hanskoni Frischknecht sind seit der Eröffnung die Gastgeber im Reka-Feriendorf Urnäsch. (Bild: MC)

Lisbeth und Hanskoni Frischknecht sind seit der Eröffnung die Gastgeber im Reka-Feriendorf Urnäsch. (Bild: MC)

Mea Mc Ghee

mea.mcghee@appenzellerzeitung.ch

Das Reka-Feriendorf Urnäsch hat viele Gäste, die seit der Einweihung vor zehn Jahren regelmässig hier gastieren. «Eltern, die sich früher wegen Babyphones und Kinderstühlen an die Rezeption wandten, sprechen heute Teenieprobleme an», sagt Lisbeth Frischknecht. Als Gastgeberin hat sie regen Kontakt zu den grossen und kleinen Gästen des Reka-Feriendorfes Urnäsch. Jeder Arbeitstag sei anders, sagt ihr Mann Hanskoni. «Wir könnten ein Buch schreiben.» Ein überschwemmtes Hallenbad, Gäste, die eine Woche zu früh anreisten, Familien, die während des Umbaus ihres Hauses längere Zeit im Feriendorf lebten – das alles und viel mehr gab es schon.

Total 70014 Gäste weilten zwischen März 2008 und Ende 2017 im Feriendorf. Das generierte knapp 552500 Übernachtungen, deutlich mehr als die budgetierten 50000 Logiernächte pro Jahr. Viele Familien sind Stammgäste. Den Rekord halten zwei Partien mit je 16 Aufenthalten. Eine andere Familie war am alten Silvester zu Gast und wenige Wochen später in den Sportferien.

In den 50 Wohnungen stehen 316 Betten zur Verfügung. Bei Vollbesetzung – das kommt oft vor – gibt es viel zu tun. Sie hätten gelernt, flexibel auf jegliche Situationen zu reagieren. «Ich bin der Mann für alle Notfälle und jederzeit erreichbar», sagt Hanskoni Frischknecht. Wenn immer möglich führen er und sein Stellvertreter Hans Frick Reparaturarbeiten selber aus . Lisbeth Frischknecht, vierfache Mutter, arbeitet 80 Prozent im Feriendorf. Sie gibt Auskunft über Ausflugsziele, Fahrpläne, über das Angebot der Bauern und das Rekalino-Programm. Sie sagt: «Zu Beginn waren wir eher zurückhaltende Gastgeber. Heute wissen wir, dass die Gäste uns spüren wollen.» Die Weiterempfehlungsrate von 96 Prozent in den Gästebefragungen stellt dem Gastgeberpaar ein gutes Zeugnis aus. Zum Team gehören Stallmeister Sämi Frick und Seraina Stefka, verantwortlich für das Rekalino-Programm. Rund 40 Mitarbeitende engagieren sich. Wertvoll sei die Zusammenarbeit mit den sechs Bauern, die ihren Betrieb für die Gäste öffnen. Ein grosses Plus des Feriendorfes ist der Stall mit Ziegen, Ponys, Pferden, Hühnern, Hasen und Meerschweinchen. Die Fütterungszeit sei bei vielen Familien ein fixer Programmpunkt. In den zehn Betriebsjahren wurden diverse Abläufe angepasst. Manches sei in allen Reka-Dörfern inzwischen Standard, etwa die verwendeten Putzmittel. Die ganze Anlage wurde mit WLAN ausgerüstet, die Eingänge zu den Gebäuden mit Vordächern ausgestattet und alle Geschirrspüler ersetzt.

Ein fixer Anlass ist der Appenzellerabend, an dem jeweils die ganze Familie engagiert ist. «Zufriedene Gäste sind der schönste Lohn», sagen Frischknechts.

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