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Ausserrhoder FDP unterstützt alle Regierungsrats-Kandidaten

Die Delegierten der FDP nominieren die bisherigen Regierungsräte ihrer Partei zur Wiederwahl. Auch die übrigen Kandidierenden sind genehm. Kritik gibt es am Kandidaten für das Amt des Landammanns.
Mea Mc Ghee
FDP-Kantonalpräsidentin Monika Bodenmann mit Paul Signer und Dölf Biasotto. Beide Regierungsräte wurden von ihrer Partei zur Wiederwahl nominiert. (Bild: PD)

FDP-Kantonalpräsidentin Monika Bodenmann mit Paul Signer und Dölf Biasotto. Beide Regierungsräte wurden von ihrer Partei zur Wiederwahl nominiert. (Bild: PD)

Nächstes Jahr stehen in Ausserrhoden Gesamterneuerungswahlen an. Es gilt, die Nachfolger für die Regierungsräte Köbi Frei (SVP) und Matthias Weishaupt (SP) zu finden sowie einen Landammann zu wählen. In der Mehrzweckanlage Stein trafen sich am Donnerstag 55 FDP-Delegierte zur ausserordentlichen Parteiversammlung.

Motiviert, etwas zu bewirken

Die FDP-Regierungsräte Paul Signer und Dölf Biasotto stellten sich vor, ebenso die Gäste; der parteiunabhängige Alfred Stricker sowie die neuen Kandidaten Hansueli Reutegger (SVP) und Yves Noël Balmer (SP). Einstimmig wurden Signer und Biasotto zur Wiederwahl nominiert. Auch der bisherige Stricker wird von der FDP unterstützt. «Ich will Ausserrhoden weiter bringen», nannte Reutegger seine Motivation, zu kandidieren. Und Balmer zeigte sich motiviert, im Regierungsrat «näbis» zu bewirken. Als Parteipräsident hatte er zu erklären, weshalb die SP nicht mit einem Zweiervorschlag auch eine Kandidatin ins Rennen schicke. Zu dieser Aufgabe könne er niemanden überreden und leider habe sich keine Frau zur Verfügung gestellt, so Balmer. Er und SVP-Kandidat Reutegger erhalten die Unterstützung der FDP Ausserrhoden. Die Delegierten sprachen sich zudem für einen allfälligen gemeinsamen Wahlzettel aller Parteien und Gruppierungen aus.

Diskussion um Landammann-Kandidat

Kritische Stimmen gab es zu Strickers Kandidatur als Landammann. Thematisiert wurden Führungsmängel, welche die staatswirtschaftliche Kommission in ihrem letzten Bericht genannt hat. Er habe diese Kritik ernst genommen, Massnahmen ergriffen und die nötigen Konsequenzen gezogen, entgegnete Alfred Stricker. Schliesslich beschlossen die FDP-Delegierten, Strickers Landammann-Kandidatur zu unterstützen. Sie wollen dies mit dem Parteilogo auf einem gemeinsamen Wahlzettel mit anderen Parteien und Politischen Gruppierungen kundtun. Nein sagten die Delegierten zu einem FDP-Wahlzettel für Alfred Stricker.

Drei Oberrichter gesucht

Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen müssen am Obergericht drei Sitze neu besetzt werden. Die FDP-Parteileitung wurde ermächtigt, in Zusammenarbeit mit den anderen Parteien und Gruppierungen, Kandidaten zu suchen und zu ernennen. Die Bewerbungsfrist endet am 18. November. Die 15 bisherigen Oberrichter werden in globo unterstützt.

Zweimal Nein und einmal Ja

Zu den nationalen Abstimmungen vom 25. November wurden folgende Parolen gefasst: Die FDP AR sagt Nein zur Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere» sowie zur Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter». Ein Ja empfiehlt sie zur «Gesetzlichen Grundlage für die Überwachung von Versicherten».

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