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In Trogen soll die Volkswahl der Schulkommission fallen

In der Mittelländer Gemeinde Trogen wird die Schulkommission an der Urne gewählt. Die FDP hat 103 Unterschriften gesammelt, um dies zu ändern.
Jesko Calderara
Andreas Welz und Stefan Bänziger übergeben die Unterschriften der Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr. (Bild: CAL)

Andreas Welz und Stefan Bänziger übergeben die Unterschriften der Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr. (Bild: CAL)

Vor rund 20 Jahren hat Trogen die Volkswahl der Schulkommission eingeführt. Nun soll nach dem Willen der FDP Schluss damit sein. Gestern haben die Freisinnigen ihre Initiative eingereicht, welche die Wahl der Kommissionsmitglieder durch die Stimmberechtigten wieder abschaffen will. Innerhalb zweier Wochen sind 103 Unterschriften zusammengekommen. Notwendig gewesen wären 50. «Wir sind mit dem Verlauf der Sammlung sehr zufrieden», sagt FDP-Präsident Andreas Welz. Er übergab die Unterschriften Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr. Das Anliegen sei in der Bevölkerung auf Anklag gestossen, sagt Welz.

Die FDP begründet ihre Initiative unter anderem mit der Einführung der Schulleitung. Dadurch habe sich die Schulführung deutlich verändert. Verschiedene Aufgaben, welche früher der Schulkommission oblagen, würden heute von der Schulleitung wahrgenommen, so die Partei. Durch die Abschaffung der Volkswahl werde zudem das Schulpräsidium den übrigen Ressortleitungen gleichgestellt. Letztlich seien die Aufgaben der Schulkommission beispielsweise vergleichbar mit jener anderen Kommission. Zudem erhofft sich die FDP, mit ihrem Vorschlags einfacher Freiwillige für eine Mitarbeit zu finden. Nicht jeder präsentiere sich gerne öffentlich an einem Podium, sagt Welz.

Abstimmungsdatum steht noch nicht fest

Wann die Initiative an die Urne kommt, ist offen. Ein mögliches Abstimmungsdatum ist der 25. November. Die FDP wünscht, dass bei einem Volksmehr das Anliegen auf die Gesamterneuerungswahlen per 1. Juni 2019 zur Anwendung kommt.

Als nächstes liegt der Ball bei der Gemeinde. Der Gemeinderat muss über das Zustandekommen und die Gültigkeit des Volksbegehren entscheiden. Dies könnte noch vor den Sommerferien geschehen. Dann erfolgt die Prüfung des Inhalts durch den Rechtsdienst. Danach muss das Abstimmungsedikt verfasst und im Gemeinderat verabschiedet werden. Darin darf auch das Komitee seine Argumente darlegen.

Zwei Stimmzettel könnten überflüssig werden

Fällt die Volkswahl der Schulkommission künftig weg, würde es bereits für die Gesamterneuerungswahlen zwei Stimmzettel weniger brauchen, je einer für die Schulkommission und das Präsidium.

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