FDP Bühler zum Altersheimkonzept: «Es eilt»

Die FDP Bühler befasste sich an der Parteiversammlung mit diversen brisanten Themen, unter anderem mit dem «Altersheimkonzept».

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Bühler. Wie bereits zu lesen war, ist die FDP Bühler nicht einverstanden, dass der Gemeinderat die Referendumsabstimmung über den Kredit für die Fachbegleitung eines Altersheimkonzepts verschoben hat. Wie Parteipräsident Gilgian Leuzinger an der Versammlung informierte, werde darüber am 3. April abgestimmt. Die Angelegenheit eile aber, weil der Altbau des Heimes wegen gesetzlicher Bestimmungen Ende 2012 geschlossen werden müsse. Wie FDP-Mitglied Hans-Rudolf Früh mitteilte, sucht – ausserhalb der gemeinderätlichen Kommission bzw. Arbeitsgruppe – ein überparteiliches Komitee ebenfalls nach Lösungen für die Zukunft des Altersheims.

Für die scheidende Bühlerer FDP-Kantonsrätin Simone Tischhauser hat die Ortssektion einen Nachfolger gefunden. Am 24. Februar wird die Person zur Nomination vorschlagen. Noch nicht fündig wurde man bisher bei der Suche nach Kandidaten für den Gemeinderat, wo es drei Mitglieder zu ersetzen gilt. Zu den Wahlen vom 13. Februar wurde darauf hingewiesen, dass sich für das 18 Mitglieder umfassende Obergericht genau so viele Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stellen. Aus Bühler kandidieren FDP-Mitglied Christian Nänny sowie aus Gais Ernst Zingg und neu Bernhard Oberholzer. Im weiteren schliesst sich die FDP Bühler den Parolen der Kantonalpartei an. Für den Regierungsrat werden alle Mitglieder zur Wiederwahl empfohlen, bei der Landammannwahl wurde Stimmfreigabe beschlossen. Beim Lastenausgleich beschloss die FDP Bühler einstimmig die Ja-Parole. Es wurde unter anderem ausgeführt, dass die SVP mit falschen Angaben argumentiere. Leuzinger verteidigte auch das fehlende Mitspracherecht. Ausserrhoden erhalte von anderen Kantonen einen Finanzausgleich von 66 Mio. Franken, und diese könnten bei der Verwendung auch nicht mitreden. (mk)

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