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FC KIRCHBERG: Zurückgetretener Präsident: "Der eingeschlagene Weg als Dorfverein ist der richtige"

Silvan Breitenmoser ist kürzlich als Präsident des FC Kirchberg zurückgetreten. Er blickt auf die schönsten Momente seiner Amtszeit zurück und erklärt, wie Dorfvereine erfolgreich sein können.
Beat Lanzendorfer
Silvan Breitenmoser, kommissarischer Präsident des FC Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Silvan Breitenmoser, kommissarischer Präsident des FC Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nach fünfjähriger Amtszeit gab Silvan Breitenmoser am Freitag das Präsidentenamt beim FC Kirchberg ab. Mangels Nachfolger führt er den Verein bis im Sommer kommissarisch. Er blickt zurück und wagt einen Ausblick.

Silvan Breitenmoser, gibt es ein «schönstes Erlebnis» Ihrer fünfjährigen Amtszeit?
Im Rahmen des Jubiläumsjahres war es bestimmt das Spiel der Altinternationalen anlässlich des Fussballfestivals im Juni 2017.

Was bleibt bei Ihnen hingegen negativ haften?
Der Abstieg der ersten Mannschaft in meinem ersten Amtsjahr. Wir haben mit einem Trainerwechsel auf die Negativspirale reagiert, was sich in der Folge spielerisch bemerkbar machte. Leider gingen auch danach ein paar Partien derart unglücklich verloren, dass der Fall in die 4. Liga unvermeidlich war.

Was möchten Sie dem FC Kirchberg für die Zukunft mit auf den Weg geben?
Ich glaube, der eingeschlagene Weg ist der richtige. Die Zukunft der Dorfvereine wird nur möglich sein, wenn man ein gesundes Mass findet. Eigene Leute soll man fördern, ihnen Verantwortung übertragen, damit die gewachsenen Vereinsstrukturen erhalten werden können. Etwas liegt mir dabei speziell auf dem Herzen: Die Verantwortlichen sollen den Mut aufbringen und nicht davor zurückschrecken, grosse Projekte zu realisieren.

Was fällt Ihnen spontan ein, was sich in Ihrer Amtszeit nicht realisieren liess?

Das ist ganz sicher der sportliche Bereich. Wir hatten zu Beginn sicher etwas andere Vorstellungen. Wir waren zwischenzeitlich gut unterwegs, die mehrere Trainerwechsel waren aber nicht förderlich. Mit der geänderten Strategie, wir setzen konsequent auf den eigenen Nachwuchs, und dem Trainerduo Leber/Lima sind wir sicher gut aufgestellt.

Was ist die grösste Herausforderung des FC Kirchberg?
Ich denke, das betrifft nicht nur den FC Kirchberg, sondern grundsätzlich das Vereinswesen. Es gilt Schritt zu halten mit der Professionalisierung, die von ganz vielen Seiten kommt, gleichzeitig dürfen wir aber die Ehrenamtlichkeit nicht aus den Augen verlieren.

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