FC Ebnat-Kappel: Das Ziel bleibt der Aufstieg

Die erste Mannschaft des FC Ebnat-Kappel startet in einer komplett neuen Gruppe in die Saison. Entscheiden wird sich ein allfälliger Aufstieg ennet dem Ricken. Die Gegner sind zahlreich und vor allem auch sehr stark. Ein möglicher Aufstieg ist nicht einfach zu realisieren.

Stefan Füeg
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Der FC Ebnat-Kappel hat auch in dieser Saison das Ziel «Aufstieg» im Auge. (Bild: Walter Züst)

Der FC Ebnat-Kappel hat auch in dieser Saison das Ziel «Aufstieg» im Auge. (Bild: Walter Züst)

FUSSBALL. Da mögen sich die Verantwortlichen des FC Ebnat-Kappel wohl die Augen gerieben haben, als der Ostschweizer Fussballverband vor wenigen Wochen die neue Gruppeneinteilung bekanntgegeben hat. Eine neue Gruppe, fast alles neue Gegner und erst noch (fast) alle ennet dem Ricken. Herbert Greub, Trainer der Mannschaft und in Schmerikon wohnhaft, sagt mit einem Schalk in den Augen: «Immerhin habe ich es bei den meisten Auswärtsspielen nicht mehr so weit.» Das ist für ihn aber auch das einzige Positive. Denn mit Glarus und Uznach figurieren in der Gruppe zwei Absteiger aus der dritten Liga. Und dazu kommt der FC Wagen, welcher seit Jahren versucht, eine höhere Klassierung zu erreichen. Nicht zu vergessen bleibt im möglichen Kampf um den Aufstieg auch die zweite Mannschaft des FC Weesen.

Hauptprobe erfolgreich

«Wir müssen damit leben», so Herbert Greub, und seine Mannschaft werde an der Tabellenspitze mitmischen können, zeigt sich der Trainer überzeugt. Auf jeden Fall ist die Hauptprobe am vergangenen Freitag in der ersten Vorrunde des Schweizer Cups gegen den Zweitligisten Grabs gelungen. Es konnte ein 4:2-Heimsieg verbucht werden. «Wir schauen mal, was sich ergibt», sagte Herbert Greub im Vorfeld dieser Partie, nachdem die vorhergegangenen Freundschaftsspiele resultatmässig nicht gerade das Optimum ergeben hatten.

Stark genug

Etwas klein erscheint das Kader für die neue Saison, gerade mal 16 Spieler erscheinen auf dieser Liste. Als Zugang konnte bis jetzt niemand «Fremdes» offiziell verzeichnet werden, einzig aus der Junioren- und der zweiten Mannschaft rücken Spieler nach, Abgänge mussten hingegen drei notiert werden. Mit Christian Gressbach tritt ein langjähriger Spieler zurück, Christian Tschumper spielt neu im «Zwei» und Marco Bucher hat sich für die RS abgemeldet. Herbert Greub relativiert: «Von weither kommt niemand. Wir sind im oberen Toggenburg und für viele auswärtige Spieler ist das zu weit, aber trotzdem machen wir das Beste daraus.»

Trainiert habe die Mannschaft wegen vielen Ferienabsenzen gemeinsam mit der zweiten Mannschaft. Daher habe es immer genügend Spieler gehabt. Trotz allen Widrigkeiten zeigt sich Herbert Greub zuversichtlich: «Es ist eine wirklich starke Gruppe, aber wir können das packen, wir sind stark genug, wir glauben an uns.»