FC Bühler trainiert wie die Schweizer Nati

Hoher Besuch für die FC-Bühler-Frauen: Martina Voss-Tecklenburg, die Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, leitet ein Training für die frischgebackenen 1.-Ligistinnen und die Cup-Siegerinnen.

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FUSSBALL. Am letzten Freitag wurden die Bühlerer 1.-Ligistinnen und die Cup-Siegerinnen zu einem Training der besonderen Art aufgeboten. Für einmal hatten nicht Antonio Romano oder Aykut Sakarya das Sagen, sondern Martina Voss-Tecklenburg, die Trainerin der Schweizer Frauen-Fussball-Nationalmannschaft.

So hohen Besuch gab es auf der Göbsimühle noch nie. Dementsprechend gross war die Freude über diese Zusammenarbeit bei Antonio Romano, dem Sportchef des FC Bühler. Das Training kam aufgrund des Cupsiegs der B-Juniorinnen zustande, infolge dessen sich Martina Voss-Tecklenburg bereit erklärte, einmal eine Einheit auf der Göbsimühle zu leiten.

Finten- und Schusstraining

Zu Beginn des Trainings liess Voss-Tecklenburg, selbst mehrfache Europameisterin und Vizeweltmeisterin, die Fussballerinnen Finten üben. Ausserdem traten die gut 20 Spielerinnen in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an. Beim originellen Schusstraining fieberten auch die Zuschauer mit. Es herrschte eine gute Stimmung auf dem Sportplatz und die Anweisungen der Trainerin wurden sehr ernst genommen – ihr fehlte es nicht an Autorität, schliesslich hatte sie in ihrer Karriere praktisch alles erreicht, was eine Fussballerin erreichen kann.

Augenschein bei den Vereinen

Für Voss-Tecklenburg ist es wichtig, im Vereinsfussball Präsenz zu zeigen. Deswegen hat sie sich gefreut, in Bühler dieses Training zu leiten. Gleichzeitig hat sie die Bühlerinnen eingeladen, einmal ein Spiel der Schweizer Frauen-Fussball-Nationalmannschaft anzusehen. Es sei nämlich auch wichtig zu wissen, wo sich die Spitze befinde. Zum Schluss gab die Nationaltrainerin den Bühlerinnen noch einige gute Ratschläge mit auf den Weg. Sie appellierte an das Team, mutig zu sein und Teamgeist zu zeigen. «Ich komme auf jeden Fall nochmal wieder und werde mir mal ein Spiel von Euch ansehen», sagte die Trainerin, bevor sie sich mit Appenzeller Spezialitäten und einem FCB-Wimpel als Geschenk auf den Heimweg machte. (nl)