FAUSTBALL: Schwellbrunn punktet an der Heimrunde

Die Erstligisten aus Schwellbrunn siegten vor eigenem Publikum gegen Flums.

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Schwellbrunn startete schlecht in die Partie gegen Diepoldsau 3 und lag rasch 0:4 hinten. In der Folge übernahm das Heimteam jedoch das Spieldiktat und ging 8:6 in Führung. Einige Unkonzentriertheiten führten zu Fehlern und zur Satzniederlage von 8:11. Die Appenzeller fanden im zweiten Abschnitt kein Mittel, um genügend Druck auf die Rheintaler auszuüben. Im Service agierte man zu verhalten und die Zuspiele wurden für die Angreifer nicht präzise aufgebaut. Diepoldsau verwertete Chance um Chance zum 11:6. Ein Wechsel bei Schwellbrunn brachte etwas Aufschwung, doch es blieb viel Luft nach oben. Schwellbrunn nutzte eine Diepoldsauer Schwächephase und siegte 11:6. Doch die Gäste erholten sich. Die Teams spielten Kopf an Kopf, doch fehlte den Appenzellern der letzte Zwick, um sich abzusetzen. Diepoldsau schloss den vierten Satz mit 11:9 ab und siegte mit 3:1-Sätzen.

Eine Fünferserie bringt die Wende

Im zweiten Spiel traf Schwellbrunn auf Flums, das zuvor 2:3 gegen Diepoldsau verloren hatte. Die Partie begann ausgeglichen, doch auch hier fehlte der letzte Biss, um sich durchzusetzen. Flums siegte im ersten Durchgang 11:7. Es mussten erneut Umstellungen vorgenommen werden, insbesondere im Service und im Aufbau. Das Heimteam agierte anfangs etwas verunsichert, glich einen Rückstand aus und schaffte mit einer Fünferserie die Wende zum 11:7. Schwellbrunn fand sich in der neuen Aufstellung nicht gänzlich zurecht. Immer wieder unterliefen im dritten Satz Abstimmungsfehler, was Flums zum 11:6 nutzte. Mit fortlaufendem Spiel griffen jedoch die Mechanismen je länger je besser. Schwellbrunn setzte den Gegner in der Offensive und mit einer kompakten Abwehr unter Druck, was bei den Gästen zu Fehlern führte. Mit 11:4 glich Schwellbrunn aus. Im Entscheidungssatz knüpfte das Heimteam übergangslos an die Leistung an. Flums hingegen fand kein Mittel, die Appenzeller gefährden zu können. Mit 11:4 ging der letzte Abschnitt deutlich an Schwellbrunn.

Die Hinterländer belegen den fünften Rang und liegen exakt in der Tabellenmitte. (prh)

Schwellbrunn: Hagen, Frischknecht, Brunner, L. Berger, S. Berger, Bichsel.