FAUSTBALL: Der Weg zum Ligaerhalt

Mit einem Sieg über Flums und einer Niederlage gegen Diepoldsau stehen die Schwellbrunner dem Ligaerhalt sehr nahe.

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Schwellbrunn legte gegen das zweitletztplatzierte Flums einen Fehlstart hin. Ohne Druck im ­Anspiel und mit defensiven und offensiven Unsicherheiten im Spielaufbau musste der erste Satz an die St. Galler abgegeben werden. Die Hinterländer reagierten umgehend. Auf der Mittelposition wurde Bichsel durch Lukas Berger ersetzt. Im Anspiel steigerte sich Samuel Berger nach Anweisungen deutlich, was die Flumser unter Druck brachte.

Am Zweitangriff agierte nach wie vor der nur bedingt einsetzbare Hagen und in der Abwehr Frischknecht. Brunner wurde aufgrund von Blasenproblemen an den Füssen vorerst geschont. Die Flumser begingen, Fehler zu produzieren, was zum Schluss des zweiten Satzes in einem Selbstläufer für Schwellbrunn endete. Nach dem 1:1 zogen die Appenzeller ihre Leistung konstant durch und gingen mit 2:1 Sätzen in Führung. Lange sah es auch im vierten Satz nach einer klaren Entscheidung aus. Doch kurz vor dem vermeintlichen Spielende vermochte Flums nochmals aufzudrehen. Im Endspurt behielt Schwellbrunn die Oberhand und siegte mit 3:1 in diesem «4-Punkte-Spiel». Der folgende Gegner Diepoldsau befand sich vor der Spielrunde mit 10 Zählern in der Tabellenmitte.

Angriff zu schwach

Die Hinterländer starteten mit derselben Aufstellung wie zum Ende gegen Flums. Schwellbrunn konnte auf keiner Position an die Leistung der ersten Partie anknüpfen. Im Angriff wurde nicht der notwendige Druck erzeugt, und es stand ein stärkerer Gegner gegenüber, welcher es verstand, die Appenzeller in Schach zu ­halten. Samuel Berger litt an Krampferscheinungen, was seine Auswechslung zur Folge hatte. Es übernahm Lukas Berger den ­Angriff, und in der Abwehr kam Brunner zum Einsatz. Doch diese Wechsel führten nicht zum Erfolg. Ein letzter Wechsel des Anspiels auf Hagen. Letztendlich ist Schwellbrunn froh über den Sieg gegen Flums.

Mit 12 Punkten können die abstiegsgefährdeten St. Galler die Appenzeller nicht mehr über­holen. Auf das letztplatzierte Oberbüren konnte der Vorsprung ebenfalls auf acht Punkte ausgebaut werden, womit für Schwellbrunn nur noch theoretische Abstiegschancen bestehen und der Ligaerhalt ein Stück näher­gerückt ist. Die nächste Runde findet am Mittwoch, 23. August 2017, in Schwellbrunn statt. Ab 19.30 Uhr tritt das Heimteam gegen Ermatingen und Elgg-­Ettenhausen 3 an. (prh)

Es spielten: Josia Frischknecht, Manuel Brunner, Lukas Berger, Samuel Berger, Samuel Bichsel, Cyrill Hagen

Coach: Peter Rohner