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Fastenzeit mit Suppe eröffnet

Katholische Kirche Ebnat-Kappel
Patrizia Egger
Zum Mittagessen wurde eine Gerstensuppe serviert. (Bild: PD)

Zum Mittagessen wurde eine Gerstensuppe serviert. (Bild: PD)

Im Michaelshaus fand am 18. Februar der traditionelle Suppentag zur Eröffnung der Fastenzeit statt. Über 100 Personen fanden den Weg zur Messe und zum gemeinsamen Suppenessen.

Das gewählte Thema von Fastenopfer und Brot für Brüder, «Werdet Teil des Wandels», gab zu reden. Jeder der Anwesenden war direkt angesprochen. Stichwörter wie Lebensmittelverschwendung, Reparieren statt Wegwerfen, Recycling, Food-Waste (Nahrungsmittelverschwendung) oder die Ausbeutung der Ressourcen stimmten die Anwesenden nachdenklich. Ein resigniertes «Jo, ich weiss» macht sich breit. Es ist nicht einfach, unserem Überfluss Paroli zu bieten. Allzu oft lassen wir uns verführen von Werbung, Glitzer und Genuss, um schlussendlich das Überflüssige wieder loswerden zu müssen. Zum Glück gibt es den Gospelchor «Rhythm & Glory», der es immer wieder versteht, uns mit seinen ergreifenden Liedern zu berühren, zu überraschen und unsere Herzen mit musikalischen Sonnenstrahlen zu füllen.

Die Frage bleibt im Raum stehen: Wie kommen wir raus aus diesem Hamsterrad? Lösungen gäbe es: Versuchen wir, anders, nachhaltiger zu denken und zu handeln. Lassen wir uns führen durch den Gedanken des Miteinanders und versuchen wir, unsere Individualität und unseren Egoismus beiseite zu legen. Gehen wir wieder vermehrt aufeinander zu, und versuchen wir mehr, miteinander zu leben als gegeneinander. Der erste Schritt ist getan. Mit dem Suppentag ist ein Anlass auf die Beine gestellt worden, der seit vielen Jahren Bedürfnisse deckt und aufzeigt, was nicht rund läuft in unserer Gesellschaft. Für einen Moment finden sich Menschen zu einem gemeinsamen Mittagessen ein und geniessen das Beisammensein, die vorzüglichen Suppen sowie Kaffee und Kuchen.

Patrizia Egger

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