Fast 500 Kinder an der Schule Neckertal

An einem Workshop hat sich der Schulrat Neckertal mit der neuen Ressortaufteilung ab kommender Amtsdauer befasst. Ausserdem wurde das Förderkonzept an der Schule überarbeitet. Neu beträgt der Schulrat nunmehr fünf statt sieben Sitze.

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Die Schule Neckertal hat den Schulbetrieb mit 480 Kindern und 60 Lehrpersonen aufgenommen. (Bild: kru)

Die Schule Neckertal hat den Schulbetrieb mit 480 Kindern und 60 Lehrpersonen aufgenommen. (Bild: kru)

NECKERTAL. Wie die Schule Neckertal in einer Mitteilung schreibt, haben rund 480 Schulkinder der Schule Neckertal, das heisst in den Kindergärten und Primarschulen Brunnadern, Mogelsberg und Oberhelfenschwil sowie der Oberstufe Necker, das neue Schuljahr gut gestartet. Mit ihnen haben zehn neue Lehrpersonen ihre Arbeit in der Schulgemeinde aufgenommen. Der Schulrat heisst sie herzlich willkommen.

Insgesamt unterrichten 60 Lehrpersonen in Voll- und Teilpensen, vier Schulleitungspersonen mit insgesamt 152 Stellenprozenten haben die operative Führung der vier Schuleinheiten inne. Im Hausdienst sorgen 12 Personen für einen einwandfreien Unterhalt der Schulanlagen. Die Verwaltung ist mit 115 Prozent und das Präsidium mit 50 Prozent mit drei Personen abgedeckt. Sechs Fahrerinnen und Fahrer sind verantwortungsbewusst und pünktlich unterwegs mit den Schulbussen.

Die 35 Jugendlichen, welche im Juli aus der Schule ausgetreten sind, haben alle eine Anschlusslösung, sei es mit einer weiterführenden Schule oder mit einer Lehre, vereinzelt mit einem Praktikumsjahr.

Weniger Sitze ab nächstem Jahr

Durch die Genehmigung der neuen Gemeindeordnung der Schule Neckertal anlässlich der letzten Bürgerversammlung wird der Schulrat von sieben auf fünf Mitglieder, die GPK von fünf auf drei Mitglieder reduziert. Aus dem Schulrat treten auf Ende der Amtsdauer Monika Güttinger und Arlette Maurer Rutz zurück. Die restlichen Mitglieder, Michael Forrer, Ivo Koller, Christian Roth und Jeanette Scheu sowie Präsident Rudolf Mäder stellen sich einer Wiederwahl. Die GPK wird ganz erneuert, zur Wahl stellen sich Daniel Ammann, Michael Hochreutener und Daniela Lusti.

Der Schulrat trifft sich jährlich zu einem Workshop, an dem spezielle Themen bearbeitet werden und die Arbeit des Schulrates reflektiert wird. Er hat sich dabei bereits mit der neuen Ressortaufteilung ab kommender Amtsdauer befasst. Die Schule Neckertal hat sich nun nach bald acht Jahren gut konsolidiert, vieles ist aufgearbeitet und bereinigt worden und es ist nun durchaus möglich, die strategische Arbeit auf fünf Personen zu verteilen, zumal das ganze operative Geschäft mit den vier Schulleitungen erfüllt wird. Dazu wird von der Verwaltung ein grosser Arbeitsanteil übernommen.

Budget sieht weniger Bedarf vor

Die Schule Neckertal hat das Budget wiederum frühzeitig, das heisst im Juli, den beiden politischen Gemeinden Neckertal und Oberhelfenschwil vorlegen müssen. Der Gesamtbedarf reduziert sich gegenüber 2012 um rund 85 000 Franken, allerdings gibt es für die Gemeinde Neckertal einen kleinen Mehraufwand, beziehungsweise einen Minderaufwand für die Gemeinde Oberhelfenschwil. Der Verteilschlüssel richtet sich jeweils nach den Schülerzahlen in den Gemeinden.

In diesem Jahr hat eine kantonale Revision stattgefunden. Der Schulrat freut sich über die gute Berichterstattung durch den kantonalen Revisor.

Förderkonzept angepasst

Schulrat, Schulleitungen und Förder-Kommission haben sich intensiv mit der Überarbeitung des Förderkonzeptes beschäftigt. Die kantonale Bewilligung liegt vor. Es ging dabei um mehr Flexibilität im Förderbereich und die bessere Einhaltung des Pensenpools. Anfangs Schuljahr werden aufgrund der Schülerzahlen die errechneten Förderlektionen (Berechnung und Sozialindex werden vom Kanton vorgegeben) auf die vier Schuleinheiten verteilt mit Gültigkeit für ein Jahr. Die nötigen Förderungen sollen innerhalb dieses Pools flexibel umgesetzt werden. (pd)

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