Fahrende lassen sich in Stein nieder

STEIN. Appenzell Ausserrhoden ist mit einem nicht alltäglichen Thema konfrontiert. Seit Montag campieren Fahrende aus Frankreich mit der Erlaubnis eines Bauern auf dessen Land in Stein. Der Gemeindepräsident gibt sich pragmatisch.

Roger Fuchs
Merken
Drucken
Teilen
Was wie ein Sommerlager aussieht, ist das Zuhause von Fahrenden aus Frankreich. Sie campieren in Stein (AR). (Bild: rf)

Was wie ein Sommerlager aussieht, ist das Zuhause von Fahrenden aus Frankreich. Sie campieren in Stein (AR). (Bild: rf)

Die Fotokamera des Reporters wirkt abschreckend, sofort ziehen sich alle zurück. Nur ein Mann, der soeben wegfahren will, bestätigt, dass sie Fahrende seien. Seit Montagabend campieren sie auf Land des Steiner Bauern Fritz Ramsauer. Zwei Wochen lang würden die Fahrenden bleiben wollen, sagt er.

Seitens der Gemeinde Stein gibt sich Gemeindepräsident Siegfried Dörig pragmatisch. Er wisse von den Fahrenden, doch solange er nichts Negatives beispielsweise bezüglich Lärm oder Abfall höre, bestehe kein Grund zu handeln. Besucht worden sind die Fahrenden auch bereits von der Ausserrhoder Kantonspolizei.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 4. September.