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Fachstelle wird sehr positiv bewertet

Mit einstimmigen Ergebnissen konnten an der Hauptversammlung der Mütter- und Väterberatung Toggenburg alle Geschäfte problemlos abgehandelt werden. Zudem denkt man über einen Vorstoss zur Institutionalisierung der Fachstelle Mütter- und Väterberatung Ostschweiz nach.
Nadine Rydzyk
Der Vorstand der Mütter- und Väterberatung Toggenburg wurde im Amt bestätigt (von links): Ombudsmann Ruedi Sterzing, Kassierin Sonja Lieberherr, Aktuarin Edith Gmür und Präsidentin Silvia Güntert. (Bild: Thomas Geissler)

Der Vorstand der Mütter- und Väterberatung Toggenburg wurde im Amt bestätigt (von links): Ombudsmann Ruedi Sterzing, Kassierin Sonja Lieberherr, Aktuarin Edith Gmür und Präsidentin Silvia Güntert. (Bild: Thomas Geissler)

WATTWIL. Im Mai 2011 hat der Ostschweizer Verein für das Kind die Fachstelle Mütter- und Väterberatung Ostschweiz (VMBO) ins Leben gerufen, nachdem der Dachverband der Mütter- und Väterberatung aufgelöst wurde. Diese neue Fachstelle erfreut sich grosser Beliebtheit bei den Beraterinnen und Beratern.

Wertvolle Unterstützung

Unter der Leitung von Rosa Plattner bietet die Fachstelle diverse Veranstaltungen unter dem Titel Qualitäts-Zirkel an. Diese richten sich an die Beraterinnen und Berater genauso wie an Arbeitgeber oder Vorstandsmitglieder der Beratungsstellen. «Die Fachstelle ist bislang auf sehr grosse Resonanz gestossen und bietet eine wertvolle Unterstützung», resümierte auch Silvia Güntert, Präsidentin der Mütter- und Väterberatung Toggenburg anlässlich der Hauptversammlung des Vereins am Mittwochabend im Thurpark Wattwil. Unterstützung erhielt sie diesbezüglich auch seitens der beiden Beraterinnen Marianne Schläpfer-Widmer und Christine Louis-Dähler. Beide haben bereits von den Angeboten der Fachstelle Gebrauch gemacht und zeigten sich anlässlich der Hauptversammlung begeistert. «Der Austausch untereinander und unter den verschiedenen Regionen ist sehr wertvoll», fasste Marianne Schläpfer-Widmer zusammen. «Man erhält immer neue Inputs zum Weiterarbeiten und kommt nie mit unbeantworteten Fragen zurück.» Auch der Ombudsmann Ruedi Sterzing bewertete das Angebot als sehr positiv, sah aber auch Gefahren: «Das Angebot hat eine breite Wirkung und hat sich bewährt. Deshalb wäre es zwingend, dass man dieses institutionalisiert», regte er einen Vorstoss aus der Region in St. Gallen an, für die Sicherung und den Ausbau der mit einem geringen Pensum versehenen Fachstelle Geld zuzusprechen.

Raumfragen zu klären

Ein ganz konkreter Handlungsbedarf innerhalb der Region besteht zudem hinsichtlich der Raumfrage. Denn wie auch Beraterin Christine Louis-Dähler im Jahresbericht der Beraterinnen verdeutlichte, «fehlt es an Raum, wo sich Familien und Kinder auch bei schlechtem Wetter und Kälte zum Spielen und Austauschen treffen können.» So wäre auch eine Krabbelgruppe wieder im Aufbau und es stünden Frauen bereit, um diese durchzuführen, doch wisse man derzeit noch nicht, wo die Krabbelgruppe stattfinden könnte. Dieser Problematik wird man sich nun annehmen. Zudem konnte Ruedi Sterzing eine positive Neuigkeit verkünden: Das Projekt Kinderbaustelle wird dieses Jahr nochmals an gleicher Stelle durchgeführt werden können.

Neben diesen Punkten gab es keinen Diskussionsbedarf bei der Hauptversammlung, denn wie es die Präsidentin auch eingangs zusammenfassen konnte, «lief es in der Mütter- und Väterberatung Toggenburg im Jahr 2012 rund.» So gab es keine grösseren Probleme oder Fragen, doch wurde das Angebot sehr wohl intensiv genutzt, so dass dieses gar gesteigert werden musste. Finanziell steht man ebenso auf gesunden Beinen, wie Kassierin Sonja Lieberherr verkünden konnte. Der Jahresgewinn von über 12 000 Franken und ein Vermögen von über 34 000 Franken wurden entsprechend einstimmig gutgeheissen. Das Budget 2013 sieht einen Verlust vor, da man die Gemeindebeiträge reduziert, sei es doch nicht das Ziel, Vermögen über die finanzielle Grundbasis hinaus anzuhäufen, so Sonja Lieberherr. Der bestehende Vorstand, wie auch die beiden Revisorinnen wurden zudem im Amt bestätigt, bevor die Hauptversammlung abgeschlossen wurde und die Wiler Kinderärztin Barbara Jäppinen über das Thema «Die wichtigsten Kinderkrankheiten und deren Massnahmen zur Verhinderung» referierte.

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