Fachleute für die Fleischbranche

SCHWELLBRUNN. Auf dem «Sitz» haben junge Berufsleute ihr Diplom für den erfolgreichen Lehrabschluss erhalten. Als Jahrgangsbeste darf sich eine Frau bezeichnen. Es seien tolle Jahre der Ausbildung gewesen, sagte Markus Wetter anlässlich der Feier.

Bruno Eisenhut
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Erfolgreich bestanden: Karin Frick, Rodthong Khitnarong, Dominik Enzler, Flavio Casani und Jasmin Brülisauer (hinten v.l.); Samuel Friedel, Christian Koch, Sämi Nef, Jenny Preisig und Simona Inauen (vorne v.l.). (Bild: bei)

Erfolgreich bestanden: Karin Frick, Rodthong Khitnarong, Dominik Enzler, Flavio Casani und Jasmin Brülisauer (hinten v.l.); Samuel Friedel, Christian Koch, Sämi Nef, Jenny Preisig und Simona Inauen (vorne v.l.). (Bild: bei)

Elf Kandidatinnen oder Kandidaten sind in diesem Jahr in beiden Appenzell zur Lehrabschlussprüfung des Fleischfach-Verbands angetreten. Zehn Berufsleute haben bestanden und konnten am Dienstagabend das Zeugnis in Empfang nehmen. Traditionell lud der Appenzeller Fleischfach-Verband zu dieser Feier auf einen Aussichtspunkt ein – der «Sitz» in Schwellbrunn wurde diesmal gewählt.

Ein Blick zurück

Der Kantonale Prüfungsobmann Markus Wetter blickte während seiner Ansprache zurück. Er erinnerte an die Zeit des Lehrbeginns und bedankte sich bei allen Eltern für das Vertrauen. Der Schritt vom Schulalter zur Ausbildung bedeute nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die Eltern eine massive Veränderung. Markus Wetter bedankte sich aber auch bei den Kandidatinnen und Kandidaten. Während der Ausbildungszeit seien sie zu einem tollen Team geworden. «Mit euch konnte man Pferde stehlen», lobte Markus Wetter die jungen Berufsleute in breitestem Innerrhoder Dialekt.

Männer im Vormarsch

Waren es im Vorjahr noch vorwiegend Frauen, die das Diplom der Fleichfachleute überreicht bekamen, haben in diesem Jahr die Männer wieder die Mehrheit erreicht. Vier Kandidaten aus Appenzell Innerrhoden haben abgeschlossen, deren sechs sind es aus Appenzell Ausserrhoden. Von den elf angetretenen Kandidaten haben zwei die Anforderung des Fleischfachassistenten erfüllt, acht dürfen sich seit Dienstagabend Fleischfachfrau respektive Fleischfachmann nennen.