«Face-Lifting» kostete weniger als budgetiert

Die Genossenschaft Alterswohnungen Wattwil sanierte letztes Jahr die Liegenschaft Hembergerstrasse 2 in Wattwil energetisch. Auch die Fassaden wurden erneuert. Ab diesem Jahr profitiert die Genossenschaft von den günstigeren Hypothekarzinsen.

Martin Knoepfel
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WATTWIL. Nur 40 Minuten dauerte die Hauptversammlung der Genossenschaft Alterswohnungen Wattwil am Montagabend im Thurpark. Die anwesenden Genossenschafter hiessen alle statutarischen Geschäfte ohne Gegenstimmen gut. Es handelt sich dabei um den Jahresbericht des Präsidenten, die Rechnung 2014 und den Bericht der Kontrollstelle, Décharge für den Vorstand, um die Gewinnverteilung und um das Budget 2015.

Beteiligung von einem Viertel

Ferner bestätigten die Genossenschafter Markus Haag für eine weitere vierjährige Amtszeit in der Verwaltung und wählten die Kontrollstelle wieder. An der 42. Hauptversammlung nahmen 64 Stimmberechtigte teil. Ende 2014 zählte die Genossenschaft 268 Mitglieder, fünf mehr als Anfang 2014. Das Interesse an den Wohnungen sei gross, schreibt Präsident Jakob Aerne im Jahresbericht. Am begehrtesten waren die Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen.

Das «Face-Lifting» des Gebäudes Hembergerstrasse 2 sei gelungen, sagte Jakob Aerne, im Gegensatz zu manchen Face-Liftings bei Menschen. Der Hauptgrund für das Bauvorhaben sei aber die energetische Sanierung der Liegenschaft gewesen, nicht die Sanierung der Fassade. Dank der neuen Lüftung gebe es ein angenehmes Raumklima.

Günstige Auftragsvergabe

Dank günstigen Auftragsvergaben habe man den Kostenvoranschlag unterschritten, sagte Jakob Aerne. 760 552 Franken zahlt die Genossenschaft für die Sanierung, budgetiert war eine Million. Bei Ausgaben von 1,265 Millionen und Einnahmen von 1,301 Millionen Franken resultiert in der Erfolgsrechnung für 2014 ein Gewinn von 35 932 Franken, der grösstenteils in die Reserven fliesst.

Im Budget 2015 wird ein Gewinn von 90 300 Franken erwartet. Nach einer Durststrecke, bedingt durch jetzt ausgelaufene Festhypotheken, sinken jetzt die Hypothekarzinsen von 105 000 auf 88 000 Franken im Jahr. Zudem wird dieses Jahr erstmals ein Prozent der Anlagekosten für künftige grössere Sanierungen zurückgestellt.

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