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Fabinho's Fussballcamp

Auf dem Ebnet in Herisau powern sich diese Woche Kinder aus der Region am jährlichen Fussballcamp aus. Trotz eines Starts bei brütender Hitze ist die Begeisterung der Teilnehmenden gross.
Salome Bartolomeoli
Ihre letzte Sommerferienwoche verbringen 50 Mädchen und Buben im Fussballcamp auf dem Ebnet. (Bild: Salome Bartolomeoli)

Ihre letzte Sommerferienwoche verbringen 50 Mädchen und Buben im Fussballcamp auf dem Ebnet. (Bild: Salome Bartolomeoli)

Diese Woche können Fünf- bis Dreizehnjährige auf dem Sportplatz Ebnet in Herisau ihr Fussballerisches Können und ihre Freude am Sport unter Beweis stellen. Bereits das fünfte Mal führt der Brasilianische Ex-Fussball-Profi Fabio de Souza – bekannt als Fabinho – das Fussballcamp für 50 Mädchen und Buben aus der Region durch. Der 34-Jährige steht alle fünf Tage der Camp-Woche mit auf dem Platz. Zur Seite stehen ihm sechs erfahrene Trainer.

Durch kompetente Betreuung soll den Kindern das Fussballspielen nähergebracht werden. Dies sei aber nicht das einzige Ziel des Camps. «Nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren in einem Fussballclub», erklärt De Souza. Folglich wird während dieser Woche nicht die Nachwuchsförderung grossgeschrieben, sondern primär der Spass und das Zusammenspiel.

«Die Kinder sollen hier parallel zum Fussballtraining eine Ferienwoche verbringen, in der sie Gleichaltrige kennenlernen können», betont der langjährige Trainer.

Es gebe immer wieder Kinder, die so ihre Begeisterung für den Ballsport entdeckten, aber auch für die anderen seien die gesammelten Erfahrungen wertvoll.

Übung bis Trainingsspiel

Eingeteilt in verschiedene Gruppen wird jeweils der Morgen für diverse technische oder konditionelle Übungen genutzt. Nach einem Mittagessen, das direkt neben dem Sportplatz vom Küchenteam bereitgestellt wird, folgen weitere Trainingslektionen.

«Am Nachmittag steht die Spielpraxis im Fokus», berichtet der ehemalige Trainer des FC-Herisau.

Während kleineren Turnieren und Spielen haben die Kinder Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden. Am Donnerstag und Freitag messen sich die Mädchen und Buben an einem Abschlussturnier.

Die Temperatur am ersten Trainingstag habe allen Beteiligten zu schaffen gemacht und es seien darum regelmässig Pausen eingelegt worden. «Die Gesundheit der Kinder hat höchste Priorität», so De Souza. Nun sei das bewölktere Wetter zum Trainieren ideal. Sogar über einen Regenschauer würden sie sich freuen, erzählt er. «Vor Spielbeginn haben die Kinder bereits geholfen die Wiese zu bewässern».

Er engagiert sich für die Jugendförderung

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich der zweifache Vater für die Förderung junger Fussballerinnen und Fussballer und sieht dabei Unterschiede zum Training der Erwachsenen:

«Die Kinder speichern Gesagtes sehr schnell und versuchen das Gezeigte nachzuahmen und während des Spiels einzubauen.»

Erwachsenen hingegen gebe er mehr einen Input. «Schliesslich entscheiden sie selber, ob sie das Kommando umsetzen.»

An den Trainings mit Kindern gefällt Fabinho besonders deren Begeisterungsfähigkeit und Emotionalität. Er berichtet aus eigener Erfahrung, dass sie sich noch lange an gezeigte Tricks und Tipps erinnern können.

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