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Etappensieg beim Heidler Quartier Nord

Nach jahrzehntelanger Ungewissheit über die Zukunft des Quartiers Nord kann Gemeindepräsident Gallus Pfister einen Erfolg verbuchen. Der Voranschlag 2019 hingegen weist ein Defizit von 400000 Franken auf.

Heidens Gemeindepräsident zeigte sich erfreut und sprach von einem «riesigen Fortschritt»: Nach jahrelangem Hick-Hack um Quartierplan und Erschliessungsplan im Gebiet Nord kann die Gemeinde nun einen weiteren wichtigen Schritt verbuchen. Wie Gallus Pfister am Montag an der öffentlichen Orientierungsversammlung im Kursaal sagte, konnte in Bezug auf das Rekursverfahren Nord betreffend Strassenbauprojekt Einlenker Nord/Nordstrasse eine Einigung mit den Rekurrenten erzielt werden.

Bundesgericht oder Baubeginn

Damit bestehen erstmals seit Jahrzehnten ein rechtskräftiges Strassenbauprojekt und ein rechtskräftiger Gestaltungsplan Nord. Zugleich führte Gallus Pfister aus, dass in den rechtshängigen Verfahren Erschliessung Bergstrasse/Brunnen sowie Erschliessungsplanung Sonnenberg das Obergericht die Projekte der Gemeinde bestätigt hat. Nach einer 30-tägigen Einsprachefrist wird die Angelegenheit entweder ans Bundesgericht weitergezogen oder es wird grünes Licht für das Projekt erteilt.Pfister:

«Es ist gut für Heiden, dass wir in diesen langjährigen Bauprojekten endlich einen Schritt weiter sind.»

Im Jahr 2013 wurde der Quartierplan Nord-Gruberstrasse, der Quartierplan Nord-Ost, die Teilaufhebung Quartierplan Nord vom Februar 1982 inklusive Teilrevision vom Januar 1984, das Strassenbauprojekt Erschliessung Areal Nord-Ost sowie der Landerwerbsplan und der Perimeterbeitragsplan öffentlich aufgelegt. Gegen die aufgelegten Pläne und das aufgelegte Strassenprojekt gingen insgesamt 15 Einsprachen ein. Wegen des damals noch hängigen Verfahrens des Teilzonenplanes Nord wurden die Einspracheverfahren sistiert. Mit dem Bundesgerichtsentscheid vom 23. Februar 2015 wurden die Verfahren wieder aufgenommen. Ende Oktober 2015 fanden die Einspracheverhandlungen statt. Bereits 2010 wurden gegen den aufgelegten Quartierplan Nord Mitte und dem Teilzonenplan Nord Einsprachen erhoben. Gegen den Entscheid des Gemeinderates, die Einsprachen abzulehnen, wurde beim Regierungsrat Rekurs erhoben.

Voranschlag 2019 mit Defizit von 400000 Franken

Vorwärts schauen und planen lautete in den vergangenen Monaten auch das Motto in Bezug auf die Sanierung des Schulhauses Dorf. Wie Schulpräsidentin Susann Metzger an der ÖV ausführte, müssen die Schüler während der Bauarbeiten wider Erwarten doch das Schulhaus räumen.

«Die Architekten haben uns nahegelegt, den Schulbetrieb während der Bauarbeiten vom kommenden Sommer bis im Sommer 2020 auszulagern.»

Wegen der Arbeiten werde gemäss Metzger nicht wie geplant eine neue 3./4. Klasse entstehen, sondern es wird die jetzige aufgestockt. «Diese Klasse wird dann rund 25 Schüler fassen.» Die beiden Basisstufen werden im Saal und Restaurant des «Park» unterrichtet, die 3./4.- und 5./6.-Klasse kommen im Schulhaus Gerbe unter. Der Voranschlag 2019 sieht indes ein Defizit von 400000 Franken vor. Die grössten Ausgaben kommen im Bereich Bildung auf die Gemeinde zu. So führen vor allem angepasste Löhne, Fälle von Sonderbeschulungen (40000 Franken/Schüler), steigende Schülerzahlen und die Sanierung der Pensionskasse zu Mehrausgaben von 600000 Franken, wie Pfister ausführte.

Unterflurcontainer werden getestet

Die Gemeinde rechnet 2019 mit Investitionen von rund 5,5 Millionen Franken. Wie Gallus Pfister ausführte, sind das eine Million Franken mehr als 2018. Einen grossen Posten bilden hierbei mit etwas über 100000 Franken die geplanten Unterflurcontainer. Wie Pfister ausführte, wird im kommenden Jahr mit Testbehältern deren Akzeptanz seitens der Nutzer geprüft, mit dem Ziel, dereinst ganz auf solche zu setzen. Trotz der hohen Investitionssumme versichert Pfister, dass die Steuern mittelfristig bei 3,7 Einheiten bleiben. (pag)

Hinweis

Auch die Zentrumsentwicklung Heidens wurde an der ÖV thematisiert. Die Gemeinde lädt alle Bürger ein, im Rahmen von «Echoräume» am 27. November, 18 Uhr, ihre Ideen vorzustellen. Infos erhältlich über: sibilla.sutter@heiden.ar.ch.

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