Es stehen viele Veränderungen in Hemberg an

HEMBERG. In elf Monaten stehen kommunale Gesamterneuerungswahlen an. Die Räte und die GPK der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde Hemberg müssen für die Amtsdauer 2017 bis 2020 neu gewählt werden. Walter Fischbacher, Gemeindepräsident von Hemberg, wird nicht als Kandidat antreten.

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HEMBERG. In elf Monaten stehen kommunale Gesamterneuerungswahlen an. Die Räte und die GPK der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde Hemberg müssen für die Amtsdauer 2017 bis 2020 neu gewählt werden. Walter Fischbacher, Gemeindepräsident von Hemberg, wird nicht als Kandidat antreten. «Ich habe es schon öfters erwähnt, möchte dies heute aber auch offiziell machen: Ich werde als Gemeindepräsident nicht mehr für die neue Amtsdauer zur Verfügung stehen, sondern per Ende 2016 in Pension gehen», schreibt er dazu im aktuellen Hemberger Mitteilungsblatt. «Am Ende meiner Amtszeit werden es somit 17 Jahre sein, während derer ich unserer schönen Gemeinde vorstehen durfte.»

Normalerweise befassen sich Ortsparteien mit der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten. «Da die Parteien aber nicht mehr lokal organisiert sind, kann nicht damit gerechnet werden, dass dies bei uns der Fall sein wird», so Walter Fischbacher weiter. Der Rat hat deshalb den früheren Vizegemeindepräsidenten Max Fent mit der Aufgabe betraut, eine Findungskommission zu bilden, welche nach geeigneten Nachfolgerinnen und Nachfolgern suchen soll. Die Zusammensetzung dieser Kommission und deren Aktivität werden demnächst bekanntgegeben, ebenso die Namen der nicht mehr Kandidierenden.

Auch in der Verwaltung stehen Veränderungen an. Reinhold Giger wird das Grundbuchamt auf Ende 2015 abgeben. Als sein Nachfolger per 1. Januar wurde Josef Helbling, Neu St. Johann, mit einem Pensum von 50 Prozent gewählt. Josef Helbling ist 60 Jahre alt und bis Ende dieses Jahres beim Grundbuchamt Nesslau angestellt. Reinhold Giger wird die Finanzverwaltung mit einem Pensum von 50 Prozent bis Ende 2016 weiterführen und dann ebenfalls altershalber aus der Verwaltung ausscheiden. Spätestens Mitte des nächsten Jahres muss die Verwaltung daher neu organisiert werden. (gem)