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Es lebt sich gut in Kirchberg

Im März wollte die FDP der Gemeinde Kirchberg wissen, wie es um das Wohlbefinden der Bevölkerung steht. Die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage liegen nun vor. Ein Grossteil der Einwohner fühlt sich hier gut aufgehoben.
Beat Lanzendorfer
Die Lebensqualität in der Gemeinde Kirchberg wird von den Einwohnern als sehr hoch eingestuft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Lebensqualität in der Gemeinde Kirchberg wird von den Einwohnern als sehr hoch eingestuft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

KIRCHBERG. Lebensqualität, Sicherheitsgefühl, öffentlicher Verkehr. Eine Mehrzahl der 173 Personen/Haushalte, die sich an der Bevölkerungsumfrage beteiligt haben, äussert sich zu den erwähnten Themen positiv. Viele Bewohner gehören auch einem Verein an, würdigen deren Arbeit, was zu einem harmonischen sozialen Umfeld beiträgt. Erwähnung findet auch das neue «Gmeindsblatt», das nach Einschätzung der Befragten gut daherkommt. Allerdings wird der Wunsch geäussert, den Vereinen vermehrt Platz einzuräumen.

Unterschiedliche Dörfer

Die fünf Dörfer der Gemeinde weisen Parallelen auf, haben aber auch markante Unterschiede. So wird in Kirchberg die Einkaufssituation als verbesserungswürdig eingestuft. In Bazenheid ist sie optimal. Dafür macht sich ein Teil der Bevölkerung im grössten Dorf der Gemeinde Sorgen, was den Ausländeranteil betrifft. Glücklich schätzen sich auch die Gähwiler ein. Hier herrscht, und das überrascht, eine hohe Zufriedenheit in der Gesundheitsversorgung. Die Aussage «Vergesst uns Gähwiler nicht» darf dabei durchaus auch kritisch wahrgenommen werden. Aufgrund der tiefen Rücklaufzahlen liegt für Dietschwil und Müselbach keine eigene Auswertung vor. Kein Thema ist zurzeit eine Gemeindefusion. Unterschiedlich wird das schnelle Wachstum der letzten Jahre wahrgenommen. Die Folge davon: erhöhter Bedarf an Schulraum. Einem Ausbau der Kindertagesstätten steht eine Mehrheit aber eher ablehnend gegenüber. Gedanken machen sich die Einwohner auch zur Zukunft. Mit dem Umbau des Sonnegrund und dem Umzug der Perlavita nach Bazenheid werden Verbesserungen beim Thema «Wohnen im Alter» angestrebt.

Die Gemeinde Kirchberg ist als Wohn- und Arbeitsort gefragt. Dies hängt zum einen mit der Nähe zu Wil und den guten Anschlüssen Richtung St. Gallen sowie Winterthur/Zürich zusammen. Die Attraktivität hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Gemeinde ist in den Jahren nach Eröffnung der Bazenheider Umfahrungsstrasse überdurchschnittlich stark gewachsen. Ein Abflauen des Baubooms zeichnet sich zurzeit noch nicht ab. Dies wird in Zukunft vor allem die Schul- und Gemeindebehörde beanspruchen, welche die geforderte Schulraum-Infrastruktur zur Verfügung stellen muss.

Fazit der FDP

Nach Ansicht der FDP darf die Gemeinde stolz auf die Lebensqualität sein. Die intakte Natur, die Dörfervielfalt sowie Vereine und Institutionen tragen zu diesem Ergebnis bei. Wichtige Zukunftsthemen sind die Zentrumsentwicklung im Dorf Kirchberg. Hier soll im Speziellen der Einkaufssituation erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Integration von Ausländern klappt mehrheitlich gut. Wo dies nicht der Fall ist oder wenn das Erlernen der deutschen Sprache verweigert wird, soll die Gemeinde die Integration gezielt einfordern und auch durchsetzen. Im Weiteren steht die FDP dem Bevölkerungswachstum tendenziell positiv gegenüber, ist es doch auch ein Zeichen der Attraktivität der Gemeinde. Auch schätzt die Partei das Arbeitsplatzangebot in allen Wirtschaftssektoren. Die Gesamtauswertung ist zu finden auf www.fdp-kirchberg.ch.

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