Es kommt, wie es kommen muss. Teil 2

Wie versprochen, folgt an dieser Stelle der zweite Teil des Jahresausblicks 2010.

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Wie versprochen, folgt an dieser Stelle der zweite Teil des Jahresausblicks 2010.

Juli: Über sechs Monate nach Inkrafttreten der neuen Sicherheitsbestimmungen für Flüge in die USA haben die Leute genug und weigern sich, in die USA einzureisen. Acht und mehr Stunden nur zu stehen, ohne auf die Toilette zu dürfen, finden sie nicht «Genfer-Konventionen-gerecht».

August: Somalische Piraten haben einen neuen Geschäftszweig gewittert. Sie bieten ab sofort Schiffsreisen in die USA an. Auf den Booten darf gesessen werden. Verboten bleibt allerdings die Benützung des WC's. Der grosse Teich sollte jedoch für die Notdurft reichen, wird ein somalischer Kapitän zitiert.

September: Michael Schumacher gewinnt nach seinem Comeback endlich den ersten WM-Punkt. Beim Grossen Preis vom Singapur, der notabene bereits der 15. WM-Lauf ist, haben die Mitfahrer Mitleid und lassen ihn in die Punkteränge fahren.

«Mit Ferrari und der dortigen Stallorder war alles viel einfacher», so der Deutsche.

Oktober: An der 68. Olma-Messe in St. Gallen kommt es zu wüsten Szenen. Da einer der Gastkantone Basel-Stadt ist, veranstalten Fussballfans, Hooligans, Ultras und Cüplitrinker des FC St. Gallen einen Sitzstreik auf der St.-Jakob-Strasse und besetzen dieselbige. «Die haben das nur gemacht, weil man auf der Strasse noch sitzen darf.

Auf einem USA-Flug hätten sie sich das nie und nimmer getraut», sagt ein frustrierter FCSG-Präsident Michael Hüppi.

November: Ein Jahr nachdem Tokio Hotel bei der Verleihung der MTV Europe Music Awards in Berlin zur besten Band gekürt worden ist, löst sich die Band auf. Lead-«Sänger» Bill hat endlich gemerkt, dass er eigentlich eine Frau ist. Der Rest der Band möchte nicht mit einer Frau an der Front auftreten.

Das macht alle weiblichen Teenies unheimlich traurig, der Rest der Welt ist froh, dass es keine neuen «Songs» mehr gibt.

Dezember: Das Jahr geht bereits wieder zu Ende. Überall wird Bilanz gezogen, und es werden neue Vorsätze gemacht. Barack Obama nimmt sich erneut vor, keine Fremden mehr ins Weisse Haus zu lassen, Christoph Blocher will ab sofort offen über seine Darm-OP's reden, die Verantwortlichen des OpenAirs St.

Gallen wollen auf das nächste Festival hin alle Getränke abschaffen, und Mike Shiva verdient immer noch Geld mit unbrauchbaren Telefonberatungen. Hello 2011…

Markus Fässler

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