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Es fehlte der letzte Wille zum Sieg: SC Herisau verliert gegen Uzwil nach Penaltyschiessen

Das Duell zwischen den beiden Erstligisten wurde erst gegen Schluss spannend: Der SC Herisau verliert am Samstagabend gegen den EHC Uzwil nach Penaltyschiessen mit 2:3 – trotz vieler Torchancen im zweiten Drittel.
Claudio Weder
Stürmer Pascal Rotzinger trifft in der 56. Spielminute für den SC Herisau zum 2:2. (Bild: Mea McGhee)

Stürmer Pascal Rotzinger trifft in der 56. Spielminute für den SC Herisau zum 2:2. (Bild: Mea McGhee)

Es war der Beginn einer kleinen Siegesserie: Die drei Meisterschaftsspiele zuvor hatte der SC Herisau alle für sich entschieden. Beim Heimspiel gegen den EHC Uzwil am Samstagabend gelang es dem Team von Markus Rechsteiner jedoch nicht, die Siegesserie fortzuführen. Und das, obwohl der SC Herisau gegen den Neuntplatzierten als klarer Favorit ins Spiel gegangen war.

Zugegeben: Die ersten Spielminuten waren keine Vorboten des spannungsgeladenen Spiels, zu dem sich die Begegnung gegen Schluss noch entwickeln sollte. Das Duell zwischen den beiden Erstligisten verlief zunächst ausgeglichen und unspektakulär, nur vereinzelt musste Schiedsrichterin Anna Maria Wiegand das Spiel unterbrechen. Erst mit dem ersten Gegentor, das der SC Herisau in der 9. Minute kassierte, kam Leben in die Partie.

SC Herisau mit Effizienz im Powerplay

Im Gegensatz zu den Herisauern bekundeten die Uzwiler Mühe im Powerplay. So kam der SC Herisau kurz vor Ende des ersten Drittels trotz Unterzahl zu einer der wenigen Torchancen, bei der allerdings Stürmer Philipp Aerni – und nicht der Puck – im gegnerischen Tor landete.

Ein ganz anderes Bild präsentierte sich im weiteren Spielverlauf. Während Uzwil im ersten Drittel deutlich die Nase vorne hatte und verdient in Führung ging, waren es im zweiten Drittel die Herisauer, die zu mehr Chancen kamen. Gleich zwei Mal waren zwei Herisauer Stürmer alleine vor dem Uzwiler Tor anzutreffen, scheiterten jedoch am stark aufspielenden Goalie der Gegner.

«Es war der letzte Wille zum Sieg, der gefehlt hat. Wir waren nicht zu hundert Prozent positiv auf das Spiel eingestellt», kommentiert Trainer Markus Rechsteiner dieses torlose zweite Drittel, bei dem die Herisauer angesichts der vielen Chancen zum Ausgleich hätten kommen müssen.

Effizientes Powerplay bewiesen die Herisauer dann im letzten Drittel. Beide Ausgleichstreffer – von Homberger in der 43. wie auch von Rotzinger in der 56. Minute – entstanden nach Strafen gegen die Gegner. Letztlich musste das Penaltyschiessen entscheiden – und da lag das Glück nicht auf der Herisauer Seite.

Heimspiel im Cup

Am kommenden Mittwoch, 12. Dezember, spielt der SC Herisau in der fünften Qualifikationsrunde des Schweizer Cups 2019 gegen den EHC Seewen. Anpfiff im Sportzentrum ist um 20 Uhr. Die Innerschweizer spielen in der My-Sports-League und belegen dort den drittletzten Rang. Sie schalteten im Cup den einen Rang besser klassierten Ligakonkurrenten EHC Bülach mit einem 5:3-Sieg aus. Seit November steht bei Seewen mit Peter Weber ein neuer Trainer an der Bande. Nach einem schlechten Saisonstart mit nur sechs Punkten aus zehn Meisterschaftsspielen hatte man sich vom bisherigen Trainerstaff getrennt. (mc)

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